Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - BAB A7-Deckel Schnelsen; Detailplanung  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Lokstedt
TOP: Ö 11
Gremium: Regionalausschuss Lokstedt Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 10.11.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 22:05 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Garstedter Weg
Ort: Garstedter Weg 13, 22453 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Teilnehmer: Herr Scheiner und Herr Schulz (Fachamt Management des öffentlichen Raumes -MR-)

 

Herr Scheiner berichtet über den aktuellen Stand der Gestaltung des Schallschutzdeckels der BAB 7 im Abschnitt Schnelsen anhand einer PowerPoint-Präsentation (s. Anlage) und weist auf Änderungen zu der dem RA/Lo am 12.08.2013 vorgestellten Entwurfsplanung hin. U.a. würden die 5 Parkplätze in Längsaufstellung an der Ecke Jungborn und Frohmestraße, auf denen heute Wertstoffcontainer stehen, entfallen. Der Ersatz durch 6 Parkplätze in Längsaufstellung erfolge gegenüberliegend am Vogt-Kock-Weg. In der weiteren Fortführung dieser Parkplätze seien hier auch die notwendigen 14 Stellplätze der Kleingartenanlage angeordnet. Es werde eine zusätzliche Kleingartenparzelle geschaffen und auf die zwei H-Türme aufgrund ihrer Höhe und einer damit verbundenen schwierigen Gründung auf dem Deckel verzichtet. Die Radverkehrsführung in der Frohmestraße und Heidlohstraße auf der Brücke erfolgt zukunftsweisend nach den neuesten Vorgaben in einem Schutzstreifen auf der Fahrbahn. In der Frohmestre wird in Höhe des Quartiersplatzes eine Sprunginsel angelegt. Der Aufgang mit etwas Steigung von der Frohmestraße aus sei für Rollstuhlfahrer zu befahren und nnte wie der Betriebsweg zwischen Frohmestraße und Meddenwarf entlang des Autobahndeckels auch von Fußngern und Radfahrern mit genutzt werden.

Herr Scheiner erläutert ferner, dass für die anzupflanzenden kleinkronigen 10-15 Meter hohen ume auf dem Deckel sowie in allen Kleingartenparzellen ein Bodenaufbau in einer Höhe von 1,20 Meter erforderlich sei. Als Einfassung der Kleingartenanlage zum öffentlichen Raum seien Hecken vorgesehen, Es werde eine Boulefläche geschaffen.

Des Weiteren hrt er aus, dass Teile der Deckelbegrünung im Rahmen des ÖPP-Projektes von dem beauftragten Baukonsortium mit hergerichtetrden. Es müsse daher alles sehr früh geplant werden, damit die Maßnahmen in den Auftrag r die Baufirma mit einfließen könnten. Der Deckelbau sei von Anfang 2015 bis zum 1. Quartal 2018 geplant, danach seien Arbeiten auf dem Deckel durch -MR- vorgesehen. Der aufgetragene Boden müsse bis zu 9 Monate zum Sacken liegen. Anfang 2019 erfolge dann eine 11/2jährige Bauzeit.

Der B-Plan werde von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt weitergeführt und solle im Entwurf im Januar 2015 der Kommission für Stadtentwicklung vorgelegt und dann zur öffentlichen Auslegung gelangen.

Herr Scheiner beantwortet im Anschluss Fragen der Ausschussmitglieder sowiergerinnen undrger. So stellt er fest, dass ein Platz zum Freiluftschachspielen nach Auskunft des Schachclubs derzeit nicht erforderlich sei. Die Grundfläche des Kleingartenvereinshauses werde auf ca. 120 qm reduziert. Ob ein neuer oder ansässiger Kleingartenverein das Gelände übernehme werde von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt mit dem Landesbund der Gartenfreunde gesteuert, es bestehe aber Planungssicherheit für die Kleingärten. Die Größe der Kleingärten liege im Durchschnitt bei 250 qm. Die Ruhebänke der Grünanlage seien soweit möglich mit Rückenlehnen ausgestattet, ob auch mit Armlehnen sei noch unklar.

Der Stellplatzschlüssel für die Kleingärten weise für 3 Parzellen einen Stellplatz aus. Auf den Einwand von Ausschussmitgliedern wie BürgerInnen im Zusammenhang mit dem Deckelbau zu wenige Stellplätze zu schaffen, verweist Herr Scheiner auf die Überplanung der Parkplätze am Jungborn (für 4-5 entfallende würden 6 geschaffen). Mehr Stellplätze könnten aus Platzgründen nicht ausgewiesen werden, das Parken sei aber auf der Straße möglich. Er macht deutlich, dass die Schaffung zusätzlicher Stellplätze für das Schnelsener Zentrum an der Frohmestraße nicht Aufgabe der Planung für die Grünfläche auf dem Deckel sei. Eine Reduzierung der Kleingartenfläche zu Gunsten von Stellplätzen sei ebenfalls nicht möglich.

Herr Schulz erklärt, dass keine Parkplätze auf dem Deckel angelegt werden dürften, da dieser für diese Belastung statisch nicht ausgelegt sei. Ein stabilerer Deckel hätte durch die FHH finanziert werdenssen.

 

Frau Seif weist die Bürgerinnen und Bürger auf die öffentliche Vorstellung der Deckelplanung im Modezentrum am 11.12.2014 um 18.00 Uhr hin.

 

Der Vorsitzende macht deutlich, dass es sich bei der Grünfläche um einen Grünersatz im Zusammenhang mit dem Deckelbau handele und dieses eine Forderung der Politik darstelle.

 

Herr Schulz erklärt, dass der Prüfauftrag des RA/Lo, eine Beleuchtung in der Grünanlage vorzusehen, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt vorgelegt und von dieser aus Kostengründen im Hinblick auf alle Bezirke abgelehnt wurde. Eine öffentliche Beleuchtung ließe sich somit nur aus dem Bauprogramm für den Deckel realisieren, dazu müsste seitens des Ausschuss ein Beschluss gefasst werden.

Herr Scheiner weist darauf hin, dass die Leitungslegung auf dem Deckel für die Beleuchtung keinen Unterschied zur konventionellen Planung und keinen Mehraufwand darstelle.

Aus Wortmeldungen der Ausschussmitglieder geht hervor, dass eine Beleuchtung insbesondere zur Schulwegsicherung für erforderlich gehalten wird. Über weitere Schritte wollen die Fraktionen intern beraten.

 

Herr Scheiner sagt zu, das Pflanzkonzept im Hinblick auf die Anregung, auf die Anpflanzung von Birken (Allergie auslösend) zu verzichten, zu überprüfen. Er stellt ferner fest, dass die Planung zur Gestaltung der Mittelinsel in der Frohmestraße noch nicht abgeschlossen sei. Von daher wäre eine Bodenbepflanzung denkbar. Die Mittelinsel werde vom Baukonsortium gebaut.

 

Der Vorsitzende bedankt sich für die Vorstellung der Planung.