Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Fluglärmschutz für Eimsbüttel  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Lokstedt
TOP: Ö 13.1
Gremium: Regionalausschuss Lokstedt Beschlussart: zurückgestellt
Datum: Mo, 11.04.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:45   (öffentlich ab 18:45) Anlass: Sitzung
Raum: Gebäude der Anna-Warburg-Schule (Aula)
Ort: Niendorfer Marktplatz 7a, 22459 Hamburg
20-1450 Fluglärmschutz für Eimsbüttel
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt
    Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt
   Fachamt Gesundheit
 
Protokoll

Herr Kuhlmann erläutert den Antrag der GRÜNE-Fraktion, aufgrund der Fluglärmsituationr Niendorf und einem deutlichen Anstieg an Beschwerden über Fluglärm einen Dreipunkteplan zu beschließen. So soll die Möglichkeit zur Errichtung wirksamer Lärmschutzeinrichtungen rund um den Niendorfer Kopf der Start- bzw. Landebahn geprüft, die Verspätungsgebühren bei Landungen zwischen 23 Uhr und 24 Uhr erhöht und eine Messstelle in Höhe des Niendorfer Kopfes der Start-/Landebahn eingerichtet werden.

 

In der nachfolgenden regen Debatte erklärt Herr Schmidt die Ermittlung der Lärmbelastung sowie die Bemühungen um einen Lärmschutz r einen guten Ansatz, widerspricht jedoch der Sachverhaltsdarstellung, dass Niendorf extrem von Flugbewegungen und Fluglärm belastet sei. Die Behauptung, dass Fluggesellschaften absichtlich Verspätungen einplanten, um daraus einen ökonomischen Vorteil zu ziehen, stelle er in Abrede. Des Weiteren sei ihm nicht klar, an welche Art Lärmschutzeinrichtungen laut Antrag gedacht werde.

Frau Seif signalisiert einen Beratungsbedarf der CDU-Fraktion. Sie hält es in der Sache r angezeigt, auch den Regionalbereich Stellingen mit in die Überlegungen einzubeziehen.

Herr Gallun verweist auf unterschiedliche Flugzeiten bei Tag- und Nachtflügen auf gleicher Strecke. Der Flughafen selber habe auf einer Veranstaltung auf ein vorsätzliches Verfahren hingewiesen.

Herr Kuhlmann macht deutlich, dass es den Fluggesellschaften darum gehe, glichst viele Flugumläufe zu schaffen. Insofern bestehe bei verspäteten Flügen ein Vorteilr die Fluggesellschaften.

Herr Schmidt weist auf vielerlei Umstände r eine gliche Veränderung der Flugzeiten und r Flugverspätungen hin. Der Flugverkehr sei technisch vollkoordiniert und es lägen ganz genaue Flugpläne vor. Von einer Absicht der Fluggesellschaften zu sprechen sei eine Unterstellung.

Herr Kuhn erklärt, dass die CDU-Fraktion die Bestrebungen r eine erträgliche rmsituation unterstütze, die Wege und Abwägungen, die dazu führen sollen, aber anders beurteile. Er nimmt Bezug auf den Bericht und die Aussagen der Fluglärmschutzbeauftragten im Regionalausschuss und regt an, einen erneuten Sachstandsbericht anzufordern.

Aus Sicht von Frau Nastic sei die Richtung des Antrages der GRÜNE-Fraktion tendenziell gut. Sie merkt an, dass auch ihr unklar sei, wie der geforderte Lärmschutz aussehen könnte.

Herr Kuhlmann hrt aus, dass es um einen rmschutz in Bodennähe gehe, z.B. durch Lärmschutzwälle.

Herr Heinrich gibt zu bedenken, dass sich der Lärm weiter entfernt von dem Wall verstärke.

Herr Stonus beantragt ein Ende der Debatte.

 

Der Antrag wird auf die nächste Sitzung vertagt.