Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Straßenverkehrsbehördliche Anordnungen  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Stellingen
TOP: Ö 6
Gremium: Regionalausschuss Stellingen Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 11.07.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:10   (öffentlich ab 18:45) Anlass: Sitzung
Raum: Raum 200 (großer Sitzungssaal), 2. Stock
Ort: Basselweg 73, 22527 Hamburg
 
Protokoll

Teilnehmer: Herr Büttner (PK 27)

 

Herr Büttner weist auf Bauarbeiten sowie erforderliche verkehrslenkende Maßnahmen hin:

 

  • Vollsperrung der A7 und damit verbunden auch Sperrung der Brücke Wördemannsweg vom 09. 13.09.2016. Auswirkungen hat die Maßnahme insbesondere für die Anwohner im Imbekstieg, da diese vom Straßenverkehr abgeschnitten werden. Die PKW der Anwohner müssen in den umliegenden Straßen abgestellt werden. Der Schulleiter habe eine vorübergehende Nutzung des Schulgeländes als Wegeführung für die Anwohner abgelehnt.
    Ebenfalls betroffen ist der Schulunterricht: Am Albrecht-Thaer-Gymnasium fällt der Unterricht aus, während der Ganztagsunterricht an der Grundschule Wegenkamp bis 16.00 Uhr stattfindet und Schullotsen sowie Polizeikräfte im Einsatz sein werden.
    Alternativrouten führen über die Kieler Straße oder entlang der Güterumgehungsbahn.

    Herr Schreiber signalisiert, sich hinsichtlich einer zeitlich befristeten Lösung mit dem Schulleiter Wegenkamp in Verbindung zu setzen.
     
  • Unfall Kieler Straße/Wördemannsweg am 20.06.2016, bei dem ein Radfahrer durch einen abbiegenden LKW schwer verletzt wurde. An gleicher Stelle ereignete sich bereits 2009 ein Unfall mit ebenfalls einem abbiegenden LKW und einer Radfahrerin. Daraufhin wurde 2009 die Markierung verbessert, zusätzlich soll jetzt die Radwegfurt rot markiert (übermalt) und mit einem Piktogramm versehen werden. Letztere Maßnahmen sind eigentlich nicht zugelassen und stellen eine Ausnahme dar.
    Herr Büttner beantwortet dazu Fragen der Ausschussmitglieder. So stellt er fest, dass die Rückverlegung des Haltebalkens für den Autoverkehr (um den Radfahrer optisch nach vorne zu bringen) nur sinnvoll wäre, wenn Auto- und Radverkehr zur gleichen Zeit „grün“ bekämen. Dieses wäre hier nicht der Fall.
     
  • Freigabe der Einbahnstraße Tierparkallee zwischen Hagenbeckstraße und Gazellenkamp für den gegenläufigen Radverkehr (Bitte einer Bürgerin) soll erfolgen.

 

Auf einen Hinweis von Frau Uschakowa auf eine gefährliche Situation r den im Kreuzungsbereich Kieler Straße/Sportplatzring/Volksparkstraße querenden Fußnger durch unterschiedliche Ampelanzeigen (während bei “grün“ die Straße betreten werde, zeige die Ampel auf der anderen Straßenseite bereits “rot“ an und der Autofahrer habe den Eindruck, als wenn der Fußnger bei “rot“ über die Ampel gegangen sei), erklärt Herr Büttner, dass die Grünphase für den Fußngerverkehr relativ kurz erscheine. Nach Aussage der zuständigen Dienststelle sei die Lichtzeichenanlage jedoch in Ordnung. Das PK 27 habe schon versucht, durch die Drehung des Auslegers sowie einer besonderen Kappe an der Ampel die Sicht für den Autoverkehr auf die Ampelphasen der Fußngerlichtzeichenanlage einzuschränken.
Aus Sicht von Herrn Schreiber sei die Ampelschaltung durchaus missverständlich, der Fußnger jedoch in der Pflicht, abzuschätzen, ob noch ausreichend Zeit für die Überquerung der Straße bestehe. Er sehe hier keinen Prüfungsbedarf.
Zu dem Vorschlag von Herrn Schmidt-Tobler nach einer Zeitanzeige für die Grünphase entgegnet Herr Büttner, dass eine “Ruhezählampel“ am Ballindamm und Gänsemarkt versuchsweise eingeführt und als technischer Unfug bewertet wurde, da sich die Fußnger nicht daran halten würden.

Mit Zustimmung des Ausschusses wird eine Wortmeldung eines Bürgers zugelassen, der die Ampelphase ebenfalls für problematisch sieht. Ein Antrag auf Änderung sei seinerzeit von der zuständigen Behörde abgelehnt worden.

 

Herr Schmidt-Tobler weist auf teilweise nicht eindeutig markierte Radfahrerfurten am Eimsbütteler Marktplatz/Kieler Straße/Holstenkamp hin. Diese müssten zur besseren Sicht für den Autofahrer einheitlich rot markiert werden.

Herr Büttner weist auf den durch das Landesamt für Straßen, Brücken und Gewässer erfolgten innovativen Neubau des Kreuzungsbereichs hin. Des Weiteren macht er deutlich, dass die Zuständigkeit des PK 27 am Holstenkamp ende. Er werde den Hinweis aber zur Prüfung mitnehmen.
(Anmerkung zu Protokoll: Das Ergebnis der Prüfung ist den Ausschussmitgliedern am 12.07.2016 zugegangen. Fazit: Die Umgestaltung der Verkehrsflächen ist regelgerecht erfolgt.)

 

Die Vorsitzende bedankt sich für die Ausführungen.