Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Straßenverkehrsbehördliche Anordnungen  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Stellingen
TOP: Ö 7
Gremium: Regionalausschuss Stellingen Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 26.09.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00   (öffentlich ab 18:30) Anlass: Sitzung
Raum: Raum 200 (großer Sitzungssaal), 2. Stock
Ort: Basselweg 73, 22527 Hamburg
 
Protokoll

Teilnehmer: Herr Lau (PK 27)

 

I.

Herr Lau berichtet vorab über das Ergebnis der in der Drucksache 20-1666 geforderten Prüfung von Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Kreuzungsbereich Kieler Straße / Wördemanns Weg. Der zugrundeliegende Antrag sei im Ausschuss für Verkehr gestellt worden. Gefordert worden sei zum einen, die Querung für Radfahrer im Kreuzungsbereich rot einzufärben sowie Piktogramme auf dem Radweg aufzubringen. Dies sei bereits umgesetzt.

Weiterhin sei beantragt worden, die Vorverlagerung der Lichtsignalanlage im Kreuzungsbereich stadtauswärts und das damit einhergehende Vorverlegen der Haltelinie zu prüfen und über das Ergebnis im Regionalausschuss Stellingen zu berichten.

 

Die Vorverlagerung der Lichtsignalanlage sei nach Prüfung der Situation vor Ort abgelehnt worden, da dies lediglich für den Fall, dass Auto- und Radfahrer gleichzeitig an der Ampel stünden, die Sichtbarkeit des Radfahrers verbessern würde. Der schwere Unfall im Kreuzungsbereich, der sich im Juni ereignet hat, hätte durch diese Maßnahme nicht verhindert werden können. Es sei aber entschieden worden, die Signalisierung für Radfahrer zu verlegen, damit diese direkt im Blickfeld aller Verkehrsteilnehmer sei.

 

Herr Brunckhorst merkt an, dass eine Vorverlegung der Haltelinie für Radfahrer die Sichtbarkeit für Pkw-Fahrer entscheidend verbessern würde. Er bittet um Berücksichtigung und erneute Prüfung.

 

II.

Herr Lau weist auf Bauarbeiten sowie erforderliche verkehrslenkende Maßnahmen hin:

 

An der Kreuzung AS Stellingen sei bereits eine provisorische Ampel aufgestellt worden. Demnächst würden Verkehrsinseln rückgebaut und Vorkehrungen für den Umbau der AS getroffen, u.a. Fahrbahnverbreiterung, Verlegung der Auffahrt Richtung Norden etc. Diese Arbeiten würden zunächst bis Mitte November andauern. Bis zum 07.11.2016 werde es eine einspurige Verkehrsführung geben.

 

Am Binsbarg werde ab dem 07.11.2016 eine Hilfsstütze für den Abbruch einer Brückenseite eingebaut. Es werde bis zum 31.07.2017 nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

 

Im Zuge des Erhaltungsmanagements Stadtstraßen (EMS) finde ab dem 07.10.2016 die Trummenerneuerung der Kieler Straße in 10 Bauabschnitten bis zum 21.11.2016 statt. Zudem werde Flüsterasphalt verlegt.

 

Um das Busdepot in der Warnstedtstraße in dieser Zeit bedienen zu können, sei die Einrichtung von Halteverboten in der Warnstedtstraße, der Gutenbergstraße und in der Randstraße notwendig. Ursache sei die zeitweise veränderte Streckenführung der Buslinien.

 

III.

Herr Lau informiert, dass sich im Verkehrsgebiet am 13.09.2016 ein tödlicher Verkehrsunfall auf der Pinneberger Chaussee ereignet habe.

 

IV.

Zur aktuellen Beschwerdelage teilt Herr Lau mit, dass zwei Meldungen über zu schnelles Fahren im Krupunder Weg und im Gloxinienweg vorlägen. Es werde diesbezüglich Geschwindigkeitsmessungen geben.

 

Frau Vockeroth merkt an, dass auch auf der Holsteiner Chaussee zu schnell gefahren werde.

Herr Heinrich bittet um Prüfung.

Herr Lau sagt dies zu.

 

Eine Bürgerin kritisiert die schlechte Querbarkeit der Holsteiner Chaussee. Zudem fänden am Übergang von der Ein- zur Zweispurigkeit regelmäßig Straßenrennen statt, die auch mit erheblichem Lärm verbunden seien.

 

Herr Brunckhorst erkundigt sich, ob im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen auf der A23 und A7, die mehr Verkehr auf den Straßen Holsteiner Chaussee, Pinneberger Chaussee etc. verursachen würden, die zeitweise Einrichtung zusätzlicher Ampelanlagen möglich sei.

 

Herr Lau erklärt, dass dies aus seiner Sicht nicht sinnvoll sei. Fußngerampeln seien gemäß der geltenden Richtlinien in ausreichender Zahl vorhanden. Weitere Ampeln würden zudem erheblich den Verkehrsfluss behindern.