Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Sportbezirk Eimsbüttel – Sport zum integralen Bestandteil der Bauplanung erheben  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung
TOP: Ö 10.3
Gremium: Bezirksversammlung Beschlussart: beschlossen
Datum: Do, 12.10.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:21 Anlass: Sitzung
Raum: Ferdinand-Streb-Saal (Raum 1275), 12.Stock
Ort: Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg
20-2542 Sportbezirk Eimsbüttel – Sport zum integralen Bestandteil der Bauplanung erheben
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung Ausschuss
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Schmidt verweist darauf, dass ähnliche Anträge in anderen Bezirken, teilweise mit kleinen Änderungen, beschlossen wurden. Er hätte sich eine tiefergehende Debatte im Ausschuss gewünscht, dies sei jedoch nicht der Fall gewesen. Er werde deshalb die Beschlussempfehlung ablehnen.

 

Herr Böttcher ist von dem Ausschussergebnis ebenfalls enttäuscht. Auch wenn es in Eimsbüttel noch keine Fehlentwicklungen gegeben habe, sehe er diese Möglichkeit in der Zukunft. Es gebe viele Beispiele in anderen Bezirken und bedauere, dass man hier zu kurz gedacht habe.

 

Herr Obens wird die Empfehlung ebenfalls ablehnen. Es hätte ein Zeichen an die Vereine in Eimsbüttel sein können, wenn sie offiziell und formell an den Planungen beteiligtwürden, und an den Diskussionen teilnähmen.

 

Herr Rust erinnert daran, dass in Eimsbüttel alle Parteien den Sport immer im Blick gehabt haben und dessen Belange nie unberücksichtigt blieben. In dem gestrigen Bürgerschaftsbeschluss aller Fraktionen seien Nachbesserungsbedarfe festgestellt worden, jedoch auch, dass es gute Ansätze gebe. Er sei gewiss, dass die Belange des Sports in Eimsbüttel wie in der Vergangenheit auch in Zukunft im Blick behalten würden und eine hohe Berücksichtigung fänden. Die Bürgerschaft habe dem Senat und der Verwaltung in dieser Sache ein umfangreiches Aufgabenpaket vorgegeben.

 

Herr Mir Agha wiederspricht dem Vorwurf, der Antrag sei nicht tiefergehend diskutiert worden. Die Verwaltung habe im Juli-Ausschuss ausführlich Stellung genommen, ebenso nach der Sommerpause. Man habe sich dadurch als Verwaltungskontrollorgan überzeugen lassen, dass eine umfassende Berücksichtigung stattfinde und es keine Fehler wie in anderen Bezirken gebe. Außereem könne man bei erkennbaren Fehlentwicklungen entsprechend gegensteuern.

 

Herr Müller-Sönksen hat die Diskussion in der Bürgerschaft ebenfalls verfolgt. Der vorliegende Antrag hätte die dortigen Ansätze unterstrichen und ein noch vorausschauenderen Kontakt zum Sport ermöglicht. In dem Antrag sei keine Kritik an der Zusammenarbeit der Vergangenheit zu sehen, sondern die Bereitschaft, sich auch zukünftig in diesen Fragen zu optimieren.

 


Abstimmungsergebnis:

Die ablehnende Beschlussvorlage wurde gegen die Stimmen der CDU, DIE LINKE, der FDP und der Parteilosen mehrheitlich angenommen.