Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Bebauungsplan-Entwurf Schnelsen 95 (Wählingsallee / Frohmestraße) Aufstellungsinformation  

 
 
Sitzung des Stadtplanungsausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Stadtplanungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 20.02.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Ferdinand-Streb-Saal (Raum 1275), 12.Stock
Ort: Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Frau Döscher weist auf das mit der Einladung verschickte Informationsblatt hin und beschreibt anhand eines Luftbildes sowie einer Übersichtskarte die Lage und Größe des Plangebietes und geht auf die Ziele des Bebauungsplan-Entwurfes ein. Man wolle die Bebauung an den neu entstehenden Autobahndeckel anpassen und plane daher eine Nachverdichtung der lockeren Einfamilienhausbebauung westlich der Autobahn sowie des Geschosswohnungsbaus im südlichen Teil des Plangebietes. Außerdem wolle man die Flächenpotenziale im nördlichen Plangebiet aktivieren. Weiterhin erhoffe man sich durch eine höhere bauliche Dichte und Geschossigkeit eine Stärkung des Zentrums Schnelsen entlang der Frohmestraße und Wählingsallee. Anhand mehrerer Luftbilder erläutert sie die Nachverdichtungsmöglichkeiten in den verschiedenen Teilen des Plangebietes und geht auf das aktuelle Planrecht sowie die angrenzenden Pläne ein. Weiterhin verweist sie auf den Beschluss der Bezirksversammlung vom 30. November 2017 (siehe Drucksache 20-2578 „Zentrumsentwicklung Frohmestraße positiv steuern“), den man unter anderem mit dieser Planung umsetzen wolle.

Frau Seif stellt fest, dass sie das Gebiet für eine Überplanung grundsätzlich interessant finde, sie aber auch wisse, dass bei den Akteuren vor Ort gewisse Ängste bestünden. Sie erkundigt sich, weshalb der Bereich östlich der Autobahn nicht miteinbezogen worden sei, insbesondere, da das Schnelsener Zentrum über den Deckel hinausgehe.

Frau Döscher berichtet, dass man verschiedene Gründe gehabt habe, für genau diesen Bereich einen Bebauungsplan aufzustellen. Zum einen seien für den Bereich des Deckels bereits mehrere Bauanträge gestellt worden und zum anderen biete sich die vorhandene Bebauung für eine Nachverdichtung an. In dem Bereich östlich der Autobahn verlaufe eine Hochspannungsleitung, die eine Nachverdichtung planungsrechtlich sehr schwierig mache, insbesondere, da man Abstände einhalten müsse, die sehr erheblich seien.

Herr Stephan ergänzt, dass man gespannt sei auf die Reaktionen der Anwohner und der beteiligten Berden. Man wolle sich mit dem Plan zunächst um die dringendere Planung im westlichen Teil kümmern.

Frau Seif schlägt vor, die Planungen zeitnah mit den Gewerbetreibenden zu kommunizieren.

Herr Stephan sagt zu, dass man zeitnah den Kontakt aufnehmen wolle.

Herr Armi findet es grundsätzlich gut, dass nach vielen Jahren endlich Bewegung in diesen Bereich komme.  Allerdings könne er nicht nachvollziehen, warum der nördliche Teil der Frohmestraße nicht in die Planungen einbezogen werde. Der wichtigste Teil des Zentrums liege schließlich in diesem Bereich.

Herr Stephan erläutert, dass man dort keinen vorrangigen Bedarf erkennen könne. Man wolle nun erst einmal das Ergebnis der Grobabstimmung abwarten.

Herr Schmidt zeigt sich enttäuscht über die vorgestellte Flächenabgrenzung. Seiner Meinung nach könne sich diese nur auf die komplette Frohmestraße beziehen, da diese maßgeblich für die Entwicklung des Zentrums sei. Insbesondere der Busverkehr müsse hier komplett neu überdacht werden, da es aufgrund der knappen Straßenverkehrsfläche zurzeit nicht möglich sei, 2 Busse aneinander vorbeifahren zu lassen.

Herr Stephan entgegnet, dass man aus stadtplanerischer Sicht den Einstiegspunkt erst an der Ecke sehe, an der die Frohmestraße den Bogen mache. Man werde den Vorschlag aber im Hinterkopf behalten.

Der Stadtplanungsausschuss nimmt die Aufstellungsinformation zur Kenntnis.

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 20180220_Schnelsen95_Praesentation (1576 KB)      

Abstimmungsergebnis: