Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Gewerbeflächenentwicklungskonzept Eimsbüttel Auswertung der Stellungnahmen aus der Behördenbeteiligung, Beschlussempfehlung für die Bezirksversammlung   

 
 
Sitzung des Stadtplanungsausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Stadtplanungsausschuss Beschlussart: beschlossen
Datum: Di, 20.02.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Ferdinand-Streb-Saal (Raum 1275), 12.Stock
Ort: Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg
20-2770 Gewerbeflächenentwicklungskonzept Eimsbüttel
Auswertung der Stellungnahmen aus der Behördenbeteiligung,
Beschlussempfehlung für die Bezirksversammlung
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung Verwaltung
Federführend:Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

(Als Gäste hinzugeladen wurden die Mitglieder des Ausschusses für Grün, Umwelt, Wirtschaft und Verbraucherschutz. Anwesend: Frau Schuttrich)

Frau Gößler weist rückblickend noch einmal auf den Anlass für die Aktualisierung des Gewerbeflächenentwicklungskonzeptes hin. Ausführlich habe man hierzu bereits in der Sitzung des Stadtplanungsausschusses am 04.04.2017 und am 09.01.2018 berichtet. Die Überarbeitung / Aktualisierung der Konzepte erfolge in allen 7 Bezirken gleichzeitig und in enger Zusammenarbeit mit den Fachberden (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) und Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW)). Dies mache eine bessere Vergleichbarkeit der Konzepte und eine gesamtstädtische Betrachtung möglich. Frau Gößler geht anhand einer Präsentation zusammenfassend noch einmal kurz auf den zeitlichen Ablauf der Aktualisierung ein und erläutert den Aufbau sowie die Inhalte des Gewerbeflächenentwicklungskonzeptes. Weiterhin stellt sie die Ziele und Strategien der Gewerbeflächenentwicklung im Bezirk Eimsbüttel vor. Man wolle insbesondere bestehende Gewerbeflächen qualifizieren und gemischt genutzte Strukturen erhalten und entwickeln. Neue Gewerbestandorte durch Erweiterung von Gewerbegebieten könne man nur in Ausnahmefällen ermöglichen.

Frau Gößler macht darauf aufmerksam, dass im Vergleich zum Konzept aus dem Jahr 2012, welches 11 Gewerbezonen und 7 Streuflächen enthalten habe, nun mit 31 Gewerbestandorten mit jeweils über einem Hektar Fläche eine detailliertere Betrachtung der Standorte zur Verfügung stehe. Insgesamt komme man auf 293,5 ha planungsrechtlich gesicherte Gewerbe- und Industriegebiete. Im gesamtstädtischen Vergleich habe Eimsbüttel eher kleinere Einheiten und nur 3 Standorte mit über 20 ha Fläche (Papenreye, Schnelsen-West und Eidelstedt-Süd). Abschließend geht sie noch einmal kurz auf die bereits in der Januar-Sitzung vorgestellten Inhalte der Steckbriefe ein und weist auf die mit der Einladung versandte Auswertung der Stellungnahmen aus der Behördenbeteiligung hin. Sie bittet den Ausschuss um Zustimmung zum vorliegenden Gewerbeflächenentwicklungskonzept Eimsbüttel.

Herr Kuhn bedankt sich für den ausführlichen Bericht und erkundigt sich, ob es im Vergleich 2012 zu 2018 mehr Zu- oder Abgänge von Flächen gegeben habe.

Frau Gößler entgegnet, dass sie die genauen Zahlen nachliefern müsse, es aus ihrer Erinnerung aber im Wesentlichen gleich geblieben sei.

Antwort zu Protokoll: Gemäß Gewerbeflächenentwicklungskonzept aus dem Jahr 2012 verfügte Eimsttel zu diesem Zeitpunkt über ca. 294 ha planungsrechtlich gesicherte Industrie- und Gewerbeflächen. Dies entspricht auch der aktuellen Zahl von 293,5 ha planungsrechtlich gesicherter Industrie- und Gewerbeflächen, laufende Änderungsverfahren sind in der aktuellen Zahl noch nicht berücksichtigt.

Herr Kuhn stellt fest, dass mit dem Konzept Eimsbüttel 2040 ein weiteres großes Augenmerk auf die Entwicklung von Wohnraum in Eimsbüttel gelegt werde. Ihm stelle sich die Frage, ob es dann nicht zu Konflikten zwischen Wohnen und Gewerbe komme.

Frau Gößler antwortet, dass im Konzept Eimsbüttel 2040 insbesondere festgelegt werde, „wo“ der Bezirk wachsen solle. Bei der Betrachtung von Teilräumen seien nun die Entwicklungspotentiale für den Wohnungsbau und das Gewerbe zu konkretisieren.

Frau Schuttrich stellt fest, dass die Mitglieder des Ausschusses für Grün, Umwelt, Wirtschaft und Verbraucherschutz (GUWV) heute ebenfalls als Gäste zur diesem Tagesordnungspunkt eingeladen worden seien, man sich aber nicht entsprechend habe vorbereiten können, da man keine Unterlagen erhalten habe.

Herr Döblitz schlägt vor, das Protokoll der heutigen Sitzung auch an die Mitglieder des GUWV zu versenden.

(Anmerkung: Die Mitglieder des GUWV (wie auch die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses) haben mit der Übersendung der Tagesordnung den Link auf die Drucksache im Ratsinformationssystem erhalten mit dem Hinweis, dass man sich hierüber die Drucksache und die Anlagen herunterladen könne, da die Dateien zum Verschicken zu groß seien.)

Herr Mir Agha spricht die auf Seite 105 des Konzeptes unter „geplante Maßnahmen“ erwähnte Verbesserung der Erschließung des Gewerbegebietes in der Randstraße durch die Verlängerung der Randstraße bis zur Gutenbergstraße an und erkundigt sich, ob es dort schon einen konkreten Zeitrahmen gebe.

Frau Gößler erläutert, dass der Bebauungsplan Stellingen 23 die Verlängerung der Randstraße vorsehe und dies deshalb als Hinweis ins Gewerbeflächenentwicklungskonzept aufgenommen würde. Eine konkrete, kurzfristige Umsetzung der Planung sei damit aber nicht verbunden.

Der Stadtplanungsausschuss nimmt die Auswertung der Stellungnahmen zur Kenntnis und stimmt der Drucksache 20-2770 einstimmig zu.

 

 


Abstimmungsergebnis: