Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Bürgerfragestunde  

 
 
Sitzung des Kerngebietsausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Kerngebietsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 14.05.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:10 Anlass: Sitzung
Raum: Ferdinand-Streb-Saal (Raum 1275), 12.Stock
Ort: Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg
 
Protokoll

Ein Bürger erfragt, welche Maßnahmen künftig getroffen werden können, damit Unfälle wie am Eppendorfer Weg am 07.05.2018 verhindert werden können.

 

Frau Schuttrich erläutert, es sei geplant, die Kreuzung am Eppendorfer Weg / Osterstraße zu modernisieren und für den Radverkehr auszubauen.

 

Herr Gutzeit erklärt, ein Antrag zur Einrichtung einer Tempo-30-Zone im Bereich des Eppendorfer Wegs sei eingereicht worden. Bisher sei keine Umsetzung des Antrages erfolgt.

 

Herr Altner erläutert, der polizeiliche Unfallbericht läge noch nicht vor. Die konkrete Bestimmung geeigneter Maßnahmen zur Sicherung der Kreuzung sei daher noch nicht möglich. Der Eppendorfer Weg sei zudem Teil des Velorouten-Programms des Senates. Bei der in diesem Rahmen anstehenden Umgestaltung würden Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit umgesetzt.

 

Frau Putz stellt die Maßnahmen der Politik dar, die zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Eppendorfer Weg ergriffen worden seien. Zuletzt sei erneut ein interfraktioneller Antrag zur Errichtung einer Tempo-30-Zone im Eppendorfer Weg gestellt worden.

 

Herr Klabunde stellt mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vor. Unter anderem erläutert er die Vorteile eines Kreisels anstelle einer Kreuzung und eine deutlichere Markierung der Radwege auf den Straßen.

 

Der Bürger erfragt weiter, welche Sofortmaßnahmen getroffen werden könnten, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, bis eine Umgestaltung der Kreuzung erfolgen könne.

 

Herr Gutzeit schlägt vor, als Sofortmaßnahme Tempo-30-Schilder im Eppendorfer Weg aufzustellen.

 

Herr Klabunde erläutert, es sei sicherlich möglich Sofortmaßnahmen zu planen. Sie umzusetzen, sei allerdings nur nach Abstimmung und mit dem Einverständnis der Polizei möglich.

 

Frau Dr. Löning erklärt, zur Abwägung geeigneter Maßnahmen sei zunächst der polizeiliche Unfallbericht abzuwarten.

 

Herr Thomsen erläutert, der Auto- und LKW-Verkehr werde zunehmen. Es seien die Kreuzungen mit dem höchsten Gefährdungspotential herauszuarbeiten und anschließend neu zu planen.

 

Ein weiterer Bürger fragt, welche Maßnahmen seitens der Bürgerinnen und Bürger getroffen werden können, um eine Unterstützung und Beschleunigung in der Umsetzung erwirken zu können.

 

Herr Gutzeit schlägt vor, die Politik könne im Rahmen von Demonstrationen unterstützt werden.