Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Lichtbelästigung an der S-Bahn Abstellanlage beenden  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung
TOP: Ö 9.5
Gremium: Bezirksversammlung Beschlussart: an Ausschuss überwiesen
Datum: Do, 25.04.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:42 Anlass: Sitzung
Raum: Hamburg-Haus, Hermann-Boßdorf-Saal
Ort: Doormannsweg 12, 20259 Hamburg
20-3630 Lichtbelästigung an der S-Bahn Abstellanlage beenden
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Brunckhorst erläutert den Antrag. Es habe Beschwerden über die Lichtemissionen auf den neuen Abstellgleisen gegeben. Und aktuell seien die Leuchten die ganze Nacht in Betrieb. Daher solle die Politik den Bewohnern helfen, dass die Anlage umgehend mit Steuerungselementen zu versehen, die vermeiden, dass die Beleuchtung ununterbrochen laufe.

 

Frau Rüter wird diesem Antrag nicht zustimmen. Das Eisenbahnerbundesamt habe bereits erklärt, die Situation zu kennen und den derzeitigen Zustand zu ändern. Dies werde jedoch noch eine Weile dauern und könne aus verschiedenen Gründen nicht sofort umgesetzt werden. Daher wolle man keinen zusätzlichen Druck aufbauen, der nicht zur Beschleunigung der Umsetzung der Maßnahmen führen könne.

 

Herr Müller-Sönksen hat ebenfalls Kenntnis von der Situation. Er könne sich vorstellen, dass es auch sofortige Möglichkeiten zur Änderung der Situation gebe und halte es nicht für falsch, ein wenig Druck aufzubauen.

 

Frau Pagels betont, dass auch Lichtemissionen gesundheitsgefährdend sein können. Letztendlich handele es sich bei dem Antrag um einen sachlichen Prüfauftrag und dem könne sie zustimmen.

Herr Böttcher wundert sich, dass der Prüfantrag abgelehnt werden solle. Auch wenn die Bahn bereits angefangen habe, sich der Situation zu widmen bedeute dies nicht, dass dies zügig und umfassend durchgeführt werde. Zudem sei nicht klar, dass die Maßnahmen erfolgreich seien.

 

Herr Armi findet den Antrag gut. Er halte es aber für falsch, die Betreiber, denen das Problem bekannt sei und die bereits an einer Lösung arbeiteten, unter Druck zu setzen. Das Thema solle jedoch nicht aus dem Fokus geraten und daher beantrage er die Überweisung in den zuständigen Regionalausschuss.

 

Herr Schmidt-Tobler hält die Überweisung in den Ausschuss für richtig, um sich die Ergebnisse der Maßnahmen der Bahn erst einmal anzusehen.

 

Herr Brunckhorst stimmt der Überweisung in den nächsten Regionalausschuss Stellingen zu.


Abstimmungsergebnis:

Gegen die Stimme eines Parteilosen und der Enthaltung eines Parteilosen mehrheitlich in den Regionalausschuss Stellingen überwiesen.