Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Bauforum Magistralen 2019 Vortrag der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen  

 
 
Sitzung des Stadtplanungsausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Stadtplanungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 21.05.2019 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Hamburg-Haus, Hermann-Boßdorf-Saal
Ort: Doormannsweg 12, 20259 Hamburg
 
Protokoll

Gast: Frau Pedersen (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung, Leiterin der Abteilung Landes- und Stadtentwicklung)

Frau Pedersen berichtet, dass es sich beim Bauforum um ein Hamburger Veranstaltungsformat handele, welches ursprünglich in den 1980er Jahren ins Leben gerufen und  bisher 6 Mal durchgeführt worden sei. Man habe beschlossen, das Format wieder aufleben zu lassen und werde vom 19. bis 24. August 2019 die Veranstaltung zum Thema „Magistralen“ in den Deichtorhallen durchführen.

Frau Pedersen geht anhand einer Präsentation ausführlich auf die Historie der bisherigen Veranstaltungen ein und stellt das Thema „Magistralen“ anhand einer schematischen Darstellung sowie mehreren Karten vor. Der Bezirk Eimsbüttel sei mit den 3 Straßenzügen

Kieler Straße – Eidelstedt, Grindelallee – Langenhorn, Ring 2

thematisch bei dieser Veranstaltung vertreten.

Frau Pedersen geht auf die konkreten Ziele der Veranstaltung ein und berichtet, dass für die insgesamt 7 zu bearbeiteten Magistralen insgesamt 14 Teams gebildet würden. Nachfolgend erläutert sie die Zusammensetzung der Teams und stellt den vorläufigen Zeitplan vor.

Herr Kuhn stellt fest, dass die Veranstaltung auf jeden Fall in die richtige Richtung gehe und Stadtplanung heute nur über die Magistralen funktioniere. Allerdings erscheine ihm der Straßenzug Grindelallee bis Langenhorn nicht schlüssig. Für den Bezirk Eimsbüttel habe der Weg immer von der Grindelallee in Richtung Niendorf Markt geführt. Auch das Konzept Eimsbüttel 2040 sehe eine andere Magistrale vor.

Frau Pedersen antwortet, dass man sich aus verschiedenen Gründen für diesen Raum entschieden habe. Inwieweit die Teams eventuell über die Breitenfelder Straße hinaus schauen würden, müsse man abwarten.

Herr Rust entgegnet, dass die Breitenfelder Straße den Bezirk Hamburg-Nord betreffe und  das Konzept Eimsbüttel 2040 einer anderen Magistralen Richtung Norden plane.

Herr Schuster weist darauf hin, dass das Bauforum thematisch etwas für alle Bezirke anbieten müsse. Es gelte dabei, über die Bezirksgrenzen hinaus zu denken und neue Visionen und Ideen zu entwickeln.

Herr Brunckhorst macht darauf aufmerksam, dass es über die für das Bauforum vorgesehenen und zu diskutierenden Straßenzüge hinaus diverse andere Magistralen und Tangenten gebe, an denen Wohnungsbau möglich sei. Es sei daher sehr wünschenswert, von den Fachbehörden Richtlinien zu bekommen, wie man in den Bezirken mit dem Magistralen umgehen solle und wie hoch dort gebaut werden könne.

Frau Pedersen entgegnet, dass es auch im Bezirk eine Verwaltung gebe, die kompetent genug sei, hierfür entsprechende Vorgaben zu entwickeln. Im Übrigen gebe es zurzeit verschiedene Diskussionsprozesse über das Maß der Entwicklung und wie viel Bebauung die Stadt vertrage. Die für das Bauforum vorgesehenen Straßenzüge seien gewählt worden, da sie als Ein- und Ausfallstraßen eine große Bedeutung für die Stadt hätten. Zur Grindelallee müsse man sich insbesondere vor dem Hintergrund des Streckenverlaufs der zukünftigen U5, Gedanken machen.

Herr Mir Agha erkundigt sich, welche Rolle der Kommunalpolitik bei der Veranstaltung zugedacht sei.

Frau Pedersen erläutert, dass das Bauforum eine Planungswerkstatt für eingeladene Planungsbüros und weitere Fachexperten sei und zeitlich parallel am gleichen Ort ein vielfältiges öffentliches Rahmenprogramm zum Thema ‚Magistralen angeboten werde. Alle Politiker seien herzlich eingeladen, an diesem öffentlichen Programm teilzuhaben und dabei auch einen Einblick in die ‚Werkstatt zu nehmen. Am letzten Tag, dem 24.8., würden die Ergebnisse öffentlich präsentiert werden.

Herr Leistechte wissen, ob bei der Wahl der Straßenzüge auch die Verkehrsströme bedacht worden seien.

Frau Pedersen antwortet, dass man zu diesem Thema im Austausch mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation stehe, die diese Daten zur Verfügung stelle. Allerdings gehe es im Bauforum um die Befassung mit langfristigeren Planungen.

Der Stadtplanungsausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

(Anmerkung: Die Präsentation wurde an die Ausschussmitglieder und die Fraktionen verschickt und liegt der Niederschrift als Anlage bei.)

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 19-05-21_Präsentation_Stapla_Eimsbüttel_Final_Quellen-Datenschutz (3755 KB)