Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Verkehrsrisiken vor Kindertagesstätten verringern  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung
TOP: Ö 9.2
Gremium: Bezirksversammlung Beschlussart: an Ausschuss überwiesen
Datum: Do, 24.10.2019 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 19:58 Anlass: Sitzung
Raum: Ferdinand-Streb-Saal (Raum 1275), 12.Stock
Ort: Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg
21-0239 Verkehrsrisiken vor Kindertagesstätten verringern
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Frau Riegel begründet den Antrag und beschreibt die Stresssituation berufstätiger Eltern, die gezwungen sind, ihre Kinder mit dem Auto rechtzeitig in die Kita zu bringen. Dadurch entstünden bei der Parkplatzsuche oft verkehrsgefährdende Situationen für alle Verkehrsteilnehmer. Es sollten zwar keine Anreize geschaffen werden, Kinder mit dem Auto zur Kita zu bringen, aber man müsse sich fragen, ob schon ausreichend Möglichkeiten zur Entschärfung der geschilderten Situation geschaffen seien und dies beträfe auch die Angebote der Kitas wie beispielsweise frühe Öffnungszeiten. Zunächst bitte sie darum, das Anliegen zur Prüfung von Möglichkeiten der Schaffung von Kurzzeitparkplätzen im Umfeld der Kitas in Eimsbüttel zu prüfen.

 

Frau Küll spricht sich trotz ihres bekannten Engagements im Kinderschutz gegen den Antrag aus. Kinder erlangten Sicherheit, wen sie in kleinen Schritten ihre Fähigkeiten entwickeln. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Kita zu kommen helfe ihnen dabei, indem sie in kleinen Schritten ihre Umwelt entdecken, und so zunehmend Sicherheit gewinnen würden. Dabei müsse man die Eltern ebenfalls unterstützen. Sie sehe nicht den Nutzen von ein oder zwei Parkplätzen für die Eltern, die sie benötigten, wenn der Reiz für andere Eltern groß ist und die Plätze dadurch besetzt seien. Zudem hätten nicht alle Kitas die benötigten Platzreserven und sie halte deswegen eine generelle Prüfung aller Kitas nicht für geboten. Hier wären die konkrete Benennung und die zielgerichtete Prüfung der richtige Weg.

 

Herr Brunckhorst dankt für den Antrag. Er finde es richtig, sich mit dem geschilderten Problem zu beschäftigen, halte aber einen generellen Prüfauftrag für übertrieben. Er wolle das Problem angehen und hält eine Befassung im Mobilitätsausschuss für den richtigen Weg, einen guten Antrag zu schaffen, der den Bedürfnissen aller und der Idee der Antragstellerin gerecht werde.

 

Herr Müller-Sönksen hält eine umfassende und ergebnisorientierte Prüfung für richtig und geboten. Man solle die Zielkonflikte benennen und offen diskutieren, dies könne im Mobilitätsausschuss geschehen.

 

Herr Gutzeit findet den Antrag an sich berechtigt. Angesichts der angespannten Verkehrssituationen könne er die Sorgen aller Eltern gut verstehen und man müsse sich diese widmen. Deshalb könne man sich im Mobilitätsausschuss beraten, um eine gute Lösung zu schaffen.

 


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig in den Ausschuss Mobilität überwiesen.