Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Bericht zum Allendeplatz  

 
 
Sitzung des Ausschusses Universität
TOP: Ö 5.1
Gremium: Universität Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 24.02.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:35 Anlass: Sitzung
Raum: Raum 200 (großer Sitzungssaal), 2. Stock
Ort: Basselweg 73, 22527 Hamburg
 
Protokoll

Gast: Frau Zsofi (Fachamt Management des öffentlichen Raumes)

Die Referentin, Frau Zsofi, erläutert, dass die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen insgesamt 10 Millionen €r 13 Stadtplätze in Hamburg bereitstelle. Somit stünden für die Neugestaltung des Allende-Platzes, welche durch einen Landschaftsarchitekten geplant werde, insgesamt 500.000 € zur Verfügung. Ursprünglich sollte der Bauablauf im Sommer 2020 abgeschlossen sein, diese Zielsetzung könne jedoch nicht eingehalten werden.

Frau Zsofi legt dar, dass das primäre Gestaltungsziel eine hohe Aufenthaltsqualität und gute Zugänglichkeit des Platzes sein solle. Des Weiteren solle das Stadtteilzentrum gestärkt und ein städtebaulicher Gewinn für den öffentlichen Raum erzielt werden.

Durch die Drucksache 20-3652 werden weitere Vorgaben getätigt. So solle es eine Bürgerbeteiligung und eine Beteiligung der Betroffenen geben. Vorgesehen seien u.a. Bürgergespräche, die Befragung von Gewerbetreibenden und die Einbindung der Polizeikommissariate.

Frau Zsofi gibt einen konkreten Überblick über den Planungs- und Bauablauf.

Sie merkt an, dass der Platz in einem schlechten Allgemeinzustand, der Zugang zur Universität als solcher kaum zu erkennen sei und gestalterische Klarheit sowie Ordnung zur Orientierung fehlen. Die Schranke stelle ein Nadelöhr für Radfahrende dar und im Bereich zwischen den Gebäuden und der Außengastronomie seien  seitens der Stakeholder häufige Konfliktsituationen zwischen Fahrradfahrern und Fußngern geschildert worden

Zusammenfassend legt Frau Zsofi dar, dass sich bei der Neugestaltung des Platzes auf dessen westlichen Bereich beschränkt werde, da die zur Verfügung stehenden Mittel begrenzt seien. Fahrrad- und Autofahrende sollen den Platz in Zukunft gleichberechtigt nutzen und es solle durch neue Pflanzinseln in den Erweiterungsflächen mehr Grün auf dem Platz geben.

Abschließend beantwortet Frau Zsofi Nachfragen der Ausschussmitglieder.

Herr Thies erbittet eine Stellplatzbilanz für Fahrräder.

Frau Zsofi gibt an, dass aktuell 35 Bügel vorhanden und insgesamt 40 vor und bei der Universität geplant seien.

Herr Dorsch erfragt, wo Potenzial für weitere Fahrradbügel sei und ob der Gastronomiebereich erhalten bleibe.

Frau Zsofi stellt dar, dass es vor und neben der Universität, sowie neben dem Hochbunker weiteren Raum für diese Nutzung gebe. Die Gastronomie bleibe im Hinblick auf die Aufenthaltsqualität erhalten.

Weiterhin möchte Herr Dorsch wissen, wie behindertengerecht der Allende-Platz nach dessen Neugestaltung sei.

Frau Zsofi erläutert, dass die abgesenkten Bereiche erhalten blieben und dass die bestehenden Rampen rollstuhlgerecht umgebaut werden sollen.

Herr Greshake erfragt Näheres zum Verbleib der Müllcontainer vor der Psychologiefakultät.

Diese werden laut Frau Zsofi außerhalb des Allende-Platzes in Ortsnähe versetzt.

Herr Klein erfragt, ob diese 500.000 € ausschließlich für die Neugestaltung des Allende-Platzes zur Verfügung stünden.

Dies wird seitens Frau Zsofi bejaht.

Herr Wichmann merkt an, dass diese Summe für das gesamte Projekt relativ niedrig angesetzt sei, und ob die Kosten für die vorgesehenen Schranken nicht gespart werden könnten.

Frau Zsofi erläutert, dass diese Kosten von der Universität getragen werden müssen, und dass versenkbare Poller vorgesehen seien, um das Nadelöhr vor der Uni zu beseitigen.

Frau Howe bemängelt an der aktuellen Situation, dass es zu wenig Sitzgelegenheiten gebe.

Frau Zsofi merkt an, dass dies bei der Neugestaltung des Platzes berücksichtigt werde, da die oberste Prämisse eine hohe Aufenthaltsqualität des Platzes sei.

Frau Püschel gibt zu bedenken, dass zu wenig Fahrradbügel vorhanden seien.

Frau Zsofi sagt zu, dass sie diese Information so weitergeben werde und dies bei der Planung durch den Landschaftsarchitekten Berücksichtigung finde.

Herr Greshake weist darauf hin, dass der Platz bei der Schranke bei Regen geflutet sei und fragt, ob die Parkplatzdecke bearbeitet würde.

Dies wird seitens Frau Zsofi verneint, da die Parkplatzbefestigung in sehr guten Zustand sei und die Entwässerung auf dem Platz gut funktioniere.

Abschließend erläutert Frau Erk, dass man eine strikte Trennung zwischen dem Bereich der Universität und dem, des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes vornehmen müsse. Nur für Letzteren seien die zur Verfügung gestellten Gelder zu verwenden.