Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Förderung von Schutzimpfungen  

 
 
Bezirksversammlung - Vertreten durch den Hauptausschuss
TOP: Ö 7.13
Gremien: Hauptausschuss, Bezirksversammlung Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 30.04.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:15 Anlass: Sitzung
Raum: Ferdinand-Streb-Saal (Raum 1275), 12.Stock
Ort: Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg
Zusatz: Aufgrund der Allgemeinverfügung (https://www.hamburg.de/allgemeinverfuegungen/13746326/2020-03-22-voruebergehende-kontaktbeschraenkungen/) muss die öffentliche Sitzung ohne Gäste / Zuschauer stattfinden. Die Teilnahme von Pressevertretern ist nach Absprache möglich.
21-0954 Förderung von Schutzimpfungen
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Schömer beantragt die Vertagung des Antrages.

 

Herr Gottlieb beantragt ebenfalls Vertagung. Er sehe den Zusammenhang des Antrags mit Corona noch nicht. Er finde, das Thema könnte behandelt werden, aber sehe keine Dringlichkeit. Es betreffe einen allgemeinen gesundheitspolitischen Aspekt, nicht eine Corona spezifische Problematik. Falls es zu einer Beschlussfassung komme, habe aber noch Änderungsbedarf.

 

Herr Langhein erläutert, dass es insbesondere bei Lungenentzündung oder bakteriellen Infekten bei der Intensivbehandlung von Corona erkrankten zu Komplikationen kommen kann. Durch die verstärkte Impfaktivität könnte ein größtmöglicher Impfschutz erreicht werden, was zu weniger Komplikationen bei Corona Patienten führe und zu einer Entlastung des Gesundheitswesens insgesamt.

 

Herr Wiegmann befürwortet die Maßnahme, hält den Zeitpunkt aber für verkehrt. Er verweise auf die wachsende Wahrscheinlichkeit von Impfreaktionen und Erkrankungen aufgrund der häufigeren Impfungen. Daher müsse er den Antrag ablehnen beziehungsweise einer Vertagung zustimmen.

 

Herr Gottlieb merkt an, dass derzeit viele Arztbesuche vermieden werden, um sich nicht mit Corona anzustecken. Das müsse man abwägen. Der Grundgedanke sei aber richtig. Er wolle aber noch formale Änderungswünsche formulieren, insbesondere zu den zu beteiligenden Behörden und Zuständigkeiten.

 

Der Bezirksamtsleiter bietet Beratung bei der Adressatenauswahl an und geht von dem gemeinsamen Verständnis aus, keine bezirkliche, sondern eine Hamburg weite Lösung zu beschließen. Er biete auch an, zu den bezirklichen Themen durch die Leiterin des Gesundheitsamtes berichten zu lassen.

 

Herr Brunckhorst empfiehlt, der Empfehlung zu folgen.

 


Abstimmungsergebnis:

Gegen die Stimmen von DIE LINKE bei Enthaltung der FDP mehrheitlich angenommen.