Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Erschließung Diakonie-Klinikum / CardioClinic Hamburg Gäste: Vertreter des Diakonie-Klinikum Hamburg und Herr Sachau vom Ingenieurbüro ARGUS  

 
 
Sitzung des Kerngebietsausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Kerngebietsausschuss Beschlussart: beschlossen
Datum: Mo, 29.11.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Ferdinand-Streb-Saal (Raum 1275), 12.Stock
Ort: Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg
 
Wortprotokoll

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Eimsbüttel

Bezirksversammlung

 


 

Auszug aus der Niederschrift

der 29. Sitzung des Gremiums

Kerngebietsausschuss

am 29.11.2010

öffentlich

 

 


Tagesordnungspunkt 5 :

 

!Titel!


Erschließung Diakonie-Klinikum / CardioClinic Hamburg

Gäste: Frau Celikkan und Herr Aden (Ingenieurbüro ARGUS)


 

 

 

 

 


 


- KGA 29.11.2010, Az.:

 

Herr Pröwrock verweist auf die bevorstehende Fertigstellung des Diakonie-Klinikum und erläutert, dass nun die Wiederherstellung des öffentlichen Grundes erfolgen solle. Er verweist in diesem Zusammenhang auf vorliegende Beschlüsse der Bezirksversammlung zur Wiederherstellung der gesamten Wegebereiche. Das Ingenieurbüro ARGUS habe im Auftrag des Diakonie-Klinikum und mit Beteiligung der Polizei und der BSU  entsprechende Planungen erstellt.

Herr Aden erläutert anhand von Plänen die örtlichen Gegebenheiten und weist auf die Schließung zur Hohen Weide und zur Bundesstraße hin. Die Hauptanliegung mit Zufahrt zur Tiefgarage sowie dem Wirtschaftshof sei in der Bundesstraße, während eine Notfallzufahrt von der Hohen Weide erfolgen solle. Es sollen nunmehr die Geh- und Radwege erneuert werden. Der Gehweg soll im Bereich der Bundesstraße verbreitert werden, der Radweg soll verbessert werden. Weiterhin solle ein Linksabbieger zur Tiefgarage errichtet werden. Im Bereich der Zufahrten sollen aufgrund der Breite der Zufahrten Sprunginseln für Fußgänger errichtet werden.

Die Tiefgarage habe eine Kapazität für 221 Stellplätze. Hier soll eine optische Anzeige für die  zur Verfügung stehenden Stellplätze installiert werden. Im Bereich der Hohen Weide soll der gesamte Gehweg erneuert und verbreitert werden. Die Grünflächen sollen neu gestaltet werden. Ebenso sollen die Markierungen erneuert sowie Parkplätze angeordnet werden. Weiterhin sollen Abstellmöglichkeiten für Taxen geschaffen werden. Durch die Vorfahrten in der Hohen Weide und in der Bundesstraße komme es zum Verlust von Stellplätzen, dieses werde aber durch die Schaffung von neuem Parkraum kompensiert. Die Baukosten belaufen sich auch ca. € 380.000,-- brutto, die durch den Vorhabenträger Diakonie-Klinikum getragen werden.

Auf Nachfragen erläutert Herr Aden, dass es nicht zu einer Verengung der Fahrspur kommen werde, da durch die Verlegung der Fahrbahn Platz für die Einrichtung des Linksabbiegers geschaffen werde. Weiterhin komme es nicht zu Belästigungen, z.B. durch Anlieferungsverkehr, hierzu sei ein Verkehrsgutachten erstellt worden und es sei auch eine Abstimmung mit der Polizei erfolgt. Weiterhin erläutert Herr Aden auf Nachfrage, dass die entfallenen Stellplätze durch die Tiefgarage ausgeglichen werden. Es hätten bisher keine Stellplätze für die Beschäftigten des Krankenhauses zur Verfügung gestanden, dieses werde jetzt durch Stellplätze in der Tiefgarage ausgeglichen. Weiterhin merkt er an, dass die Ausfahrt der Tiefgarage durch die  Garagenausfahrtverordnung geregelt sei und dass es hier zu keiner Beeinträchtigung des Radverkehrs kommen werde. Er merkt an, dass es gemäß den erstellten Verkehrsgutachen aufgrund der Größe des Krankenhauses zu einer  geringen Verkehrszunahme kommen werde. Herr Pröwrock erklärt auf von Nachfragen zur Höhe der Bewirtschaftungskosten und der Höhe der Tiefgaragenkosten für Mitarbeiter des Krankenhauses, dass die Beantwortung zu Protokoll erfolge.

 

Antwort zu Protokoll:

 

Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes nimmt nach Rücksprache mit dem wie folgt Stellung:

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DKH werden monatliche Mietkosten zwischen 30 und 38 Euro (abhängig von Einkommen) für ein Stellplatzrecht in der Tiefgarage tragen. Zusammen mit den marktüblichen Entgelten der Stundenparker werden die Bewirtschaftungskosten gedeckt.“

 

Frau von Klinggräff fragt, wie viele Stellplätze tatsächlich durch den Bau der Tiefgarage hinzugekommen seien.

Herr Pröwrock sagt die Erstellung einer Bilanz zu Protokoll zu.

 

Antwort zu Protokoll:

 

 

steht den Beschäftigten eine geringe Anzahl an Stellplätzen (ca. 25 Stück) auf dem Hof des Klinikgeländes zur Verfügung. Sie entfallen im Zuge der Hochbaumaßnahme. Für Besucher sind heute keine Stellplätze auf Privatgrund vorhanden.

Durch die Umplanung entfallen neben den o.g. ca. 25 Stellplätzen ca. 35 Parkstände auf öffentlichem Grund in der Bundesstraße und der Hohen Weide. Hingegen werden 221 Stellplätze in der geplanten, jedoch bewirtschafteten Tiefgarage geschaffen.

Der öffentliche Parkraum in der Hohen Weide wird insofern optimiert, dass vor den vorhandenen Straßenbäumen neue Parkstände für Motorräder angeordnet werden.

So entstehen zukünftig insgesamt rd. 160 zusätzliche Pkw-Stellplätze und 13 neue Parkstände für Motorräder.

Darüber hinaus sind in der derzeitigen ergänzenden Planung des Praxenparks weitere Stellplätze in der Tiefgarage (60 bis 80 Stück) angedacht.“

 

Herr Thomsen begrüßt die Planungen und fragt, ob durch den Bau Straßenschäden entstanden seien, die repariert werden müssen. Weiterhin fragt er hinsichtlich der vorgestellten Skizzen, um was es sich bei der lila Markierung in der Bundesstraße handeln würde.

Herr Pröwrock  merkt an, dass er davon ausgeht, dass keine Deckensanierung erfolgen müsse, sollten Schäden durch den Bau entstanden seine, würden diese beseitigt werden. Bzgl. der lila Markierung in den Skizzen erklärt er, dass es sich hierbei um einen Baumstandort handeln würde, der aufgrund der Verschwenkung der Fahrbahn entfallen müsse.

Herr Barta erkundigt sich, welche Maßnahmen bzgl. Lärmbelästigung durch Rettungsfahrzeuge bei der Liegendzufahrt erfolgen würden.

Herr Pröwrock merkt an, dass die Rettungsdienste im Zusammenhang mit dem Einsatz von Sonderrechten das Martinshorn im Stadtgebiet grundsätzlich nur im Bereich von Kreuzungen oder bei vorliegen unübersichtlicher Verkehrssituationen einsetzen würden. Er weist darauf hin, dass es sich beim Diakonie-Klinikum nicht um ein permanent frequentiertes Notfall-Krankenhaus handeln würde. Dieses Krankenhaus müsse aber in der Lage sein, bei einem akuten Notfall diese Vorfahrt zu haben. Er gehe davon aus, dass es keine permanenten Vorfahrten mit Sireneneinsatz geben werde.

 

Da es keine weiteren Wortmeldungen gibt, dankt die Vorsitzende den Gästen und schließt den Tagesordnungspunkt.

 

 

Die im Vortrag verwendeten Präsentationsunterlagen sind dieser Niederschrift als Anlage beigefügt.


 


 

Frau Birgit von Klinggräff              

 

Vorsitzendes Mitglied