Bezirksversammlung Eimsbüttel

Auszug - Entwicklung Stellingen Auswertung der Ideenbörse  

 
 
Sitzung des Stadtplanungsausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Stadtplanungsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 21.05.2013 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 19:25 Anlass: Sitzung
Raum: Ferdinand-Streb-Saal (Raum 1275), 12.Stock
Ort: Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg
 
Protokoll

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Eimsbüttel

Bezirksversammlung

 


 

Auszug aus der Niederschrift

der 24. Sitzung des Gremiums

Stadtplanungsausschuss

am 21.05.2013

öffentlich

 

 


Tagesordnungspunkt 3 :

 

!Titel!


Entwicklung Stellingen
Auswertung der Ideenbörse


 

 

 

 

 


 


-Stapla 21.05.2013; AZ.:

(Hinweis: Das Protokoll der Ideenbörse wurde den Mitgliedern vorab mit der Einladung zugeschickt.)
 

Herr Storch berichtet von der Ideenbörse Sportplatzring, die ein weiterer Schritt in der Bürgerbeteiligung zur Entwicklung Stellingen gewesen sei. Die Veranstaltung habe am Samstag, den 27.04. von 10.00 – 14.45 Uhr im Haus der Jugend, Kultur und Stadtteil stattgefunden. Die Ideenbörse habe dazu gedient, Ziele und Anregungen für die Ausschreibung des Städtebaulichen Wettbewerbs zu sammeln. Es seien 32 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Politik anwesend gewesen.

Zunächst seien das Plangebiet und die Rahmenbedingungen vorgestellt worden. Als fixe Bedingungen gelten die Verlagerung der Sportplätze zur Vogt-Kölln-Straße, die schwerpunktmäßig geplante Wohnnutzung und die Unterbringung von Nicht-Wohnnutzungen im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss entlang des südlichen Sportplatzrings. Aus städtebaulicher Sicht seien eine vier- bis fünfgeschossige geschlossene Bebauung als Lärmschutz am südlichen Sportplatzring sowie eine drei- bis viergeschossige Bebauung auf der verbleibenden Fläche denkbar. Spielräume gäbe es hinsichtlich der Wohnformen, ergänzender Nutzungen, städtebaulicher Gestaltungsideen sowie Freiräume und Wegebeziehungen.

Herr Storch stellt im Folgenden die zwei Arbeitsphasen vor. In der ersten Phase habe man Ideen gesammelt, wie die Fläche in 10 Jahren aussehen könne. Es sei ein Zukunftsbild in den vier Kategorien Wohnungsbau, Nahversorgung und Gemeinbedarf, Erschließung und Freiraum entworfen worden.

Breitgefächerte und realistische Ideen seien dabei gewesen: u.a. ein Kulturhaus als ein „Haus für alle“, die Einrichtung einer zentralen Mitte, Wohnungen für viele verschiedene Nutzer, ein Ort der Begegnung für Jung und Alt, ein aufgelockerte Anordnung der Gebäude, Dachbegrünung und abwechslungsreiche Fassadenfarben.

In der zweiten Arbeitsphase seien die wichtigsten Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge vertieft sowie die offenen Diskussionspunkte aufgelistet worden.

Zum Thema Wohnungsbau habe man sich für einen Wohnungsmix für Familien, Senioren, Studenten und besondere Wohnformen ausgesprochen. Zudem sei öffentlich geförderter Wohnungsbau gefordert worden. Es sei den Beteiligten wichtig gewesen eine „Adresse“ und Identifikation statt monotoner Bebauung zu schaffen.

Beim Thema Freiraum seien Begegnungsorte, eine Platzfläche für verschiedene Nutzungen, z.B. für einen Markt oder das Stellinger Fest, ruhige Bereiche, Spielflächen für Jung und Alt sowie der Erhalt der umlaufenden Allee von den Beteiligten gewünscht worden.

Für die Nahversorgung und den Gemeinbedarf wünsche man sich eine Mischung aus Supermarkt und kleinen Einzelhandelsläden, ggf. eine Markthalle, ein Bürger- oder Stadtteilhaus sowie einen Neubau für das Vereinshaus des TSV Stellingen.

Beim Thema Erschließung seien Mobilitätskonzepte, wie Carsharing oder StadtRAD, die Optimierung der Busanbindung, öffentliche Wegeverbindungen in die umliegenden Flächen und die weitgehend unterirdische Unterbringung von Stellplätzen diskutiert worden.

Als offene Punkte seien das Thema der Verdichtung bzw. der verfügbaren Freifläche und die mögliche Geschossigkeit angesprochen worden.

Herr Storch berichtet, dass es im Nachgang zur Ideenbörse zwei Fokusgruppen geben werde, von denen sich eine mit dem Thema „Gemeinbedarf“ und eine mit dem Thema „Freiraum und Wegeverbindungen“ befassen werde.

Zum Abschluss seien auf der Veranstaltung zwei Vertreter der Bürger sowie zwei Stellvertreter für die Jury des städtebaulichen Wettbewerbs gewählt worden.

Herr Storch beurteilt die Ideenbörse abschließend als spannende und erkenntnisreiche Veranstaltung.

Der Stadtplanungsausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.