Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - XIX-2006  

 
 
Betreff: Unangekündigte Baumfällung in der Grindelallee 100
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 27 BezVG
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

14.04.2014

Lfd. Nr. 53 (XIX)

 

Anfrage nach § 27 BezVG der Mitglieder der Bezirksversammlung Eimsbüttel, Jutta Höflich, Thomas Thomsen und Michael Westenberger (CDU-Fraktion)

 

Unangekündigte Baumfällung in der Grindelallee 100

 

Die Anfrage wird – von der Behörde für Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation – wie folgt beantwortet:

 

 

 

Entgegen der Darstellung in der Anfrage erfolgten die Fällung der Bäume sowie die Freimachung der Grünfläche von Buschwerk am 14. Februar 2014, tagsüber, in der Zeit von ca. 10.00 bis 12.00 Uhr.

 

In der Nacht zum 14. Februar 2014 kam es erneut zu einer kurzfristigen und nicht ausreichend öffentlich kommunizierten Fällung: An der Grindelallee 100 fielen drei junge Bäumen, ca. 2 bis 3 m hoch und ca. 17 cm dick, die im März/April in rosa Blütenpracht gestanden hätten, Axt und Säge zum Opfer. Das Unverständnis in der Öffentlichkeit vor Ort ist groß. Die Bäume wiesen weder erkennbare Schäden auf, noch wurde eine Ankündigung der Baumfällung vernommen.

Das Bezirksamt Eimsbüttel teilte auf eine Kleine Anfrage hin mit, die Zuständigkeit dafür liege bei der Fachbehörde.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die zuständige Fachbehörde:

 

  1. Wann und warum wurde beschlossen, die drei Bäume in der Grindelallee 100 zu fällen?

 

Bei der Fällung der Bäume handelt es sich um eine vorbereitende Maßnahme für die Baumaßnahme Grindelallee / Rentzelstraße. Die Planung hierzu wurde nach vorangegangener erster Verschickung und Abwägung am 31. Juli 2013 schlussverschickt. Die Grünfläche zwischen der Einmündung Grindelhof und dem Haus Grindelallee Nr. 106 stellt derzeit eine Engstelle im Geh- und Radweg und somit ein Sicherheitsrisiko für die betroffenen Verkehrsteilnehmer dar. Um zukünftig einen Radfahrstreifen einrichten und die Gehwegfläche auf 3 m verbreitern zu können, war die Fällung der drei Bäume erforderlich.

 

  1. Wurde die Notwendigkeit der Baumfällung nachträglich erneut geprüft? Wenn nein, warum nicht?

 

  1. Wenn die Notwendigkeit der Fällung nachträglich geprüft wurde, hat sich die Notwendigkeit bestätigt?

            a. Wenn ja, wodurch?

            b. Wenn nein, wie beurteilt die Verwaltung die Fällung des Baumes?

 

Zu 2. bis 3b:

Nein. Aufgrund der beengten Verhältnisse besteht keine Alternative zum Entfall der Bäume.

 

  1. Welche Schritte wurden unternommen, um die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden rechtzeitig und vorab zu informieren?

 

Die Arbeiten wurden so durchgeführt, dass weder Anwohner noch Gewerbetreibende beeinträchtigt wurden. Insofern wurde von einer vorherigen Information abgesehen.

 

  1. Ist an der betroffenen Stelle eine Neupflanzung vorgesehen?

            a. Wenn ja, wann soll dies geschehen?

            b. Wenn nein, warum nicht?

 

Zu 5b:

Nein. Eine Neupflanzung ist an der betroffenen Stelle nicht möglich. Es werden Ersatzpflanzungen an anderer Stelle vorgenommen werden.

 


Petitum/Beschluss:

ohne

 


Anlage/n:

keine