Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - XIX-2008  

 
 
Betreff: Baustellen-Umleitung Nedderfeld
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 27 BezVG
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

27.11.2013

Lfd. Nr. 46 (XIX)

 

Anfrage nach § 27 BezVG der Mitglieder der Bezirksversammlung Eimsbüttel, Klaus Krüger, Jens Meyer und Lutz Schmidt (FDP-Fraktion)

 

"Baustellen-Umleitung Nedderfeld"

 

Die Anfrage wird – von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation – wie folgt beantwortet:

 

 

 

Für etliche Tage kam es aufgrund von Leitungsarbeiten der Vattenfall Europe AG zur Sperrung vom Nedderfeld im Abschnitt zwischen Kellerbleek und Alte Kollaustraße vom Nedderfeld. In dem erwähnten Bereich konnte das Nedderfeld also nur von West nach Ost als Einbahnstraße befahren werden. Die ausgeschilderte Umleitungsempfehlung, die den Verkehr in Richtung Lokstedt in den Offakamp führte, wurde von ortskundigen Autofahrern häufig umgangen, da die Großbaustelle am Siemersplatz schon seit längerem zu großen Staus auf der Osterfeldstraße führt. Infolgedessen kam es in den kleinen Anwohnerstraßen Jägerlauf und Lembekstraße zu untragbaren Verkehrszuständen.

 

Zu diesem Thema stelle ich folgende Fragen:

 

  1. In welchen bezirklichen Ausschüssen wurde die Baustellenplanung wann und in welcher Form vorgestellt?

 

Es handelt sich hierbei um vorbereitende Leistungen für die geplanten Maßnahmen zur Erschließung des Bauhauses und den Ausbau des Nedderfeldes (März bis Juli 2014). Die Verkehrssicherung und -lenkung wird in gleicher Weise erfolgen. Eine Befassung der Bezirksversammlung bzw. der bezirklichen Ausschüsse ist nicht vorgesehen.

 

  1. Warum wurde aufgrund der verkehrlichen Gesamtlage in Lokstedt nicht von Anfang an in Erwägung gezogen, die Straßen Jägerlauf und Lembekstraße für die Zeit der Sperrung im Nedderfeld zu Einbahnstraßen in nördlicher Richtung umzuwandeln?

 

Zusätzliche Einbahnstraßenregelungen im Jägerlauf und der Lembekstraße in nördlicher Richtung hätten zu massiven Beeinträchtigungen der Erreichbarkeit für die jeweiligen Anwohner geführt und wurden daher verworfen.

 

  1. Wie und wo hätte die Kommunalpolitik rechtzeitig die Planung im Sinne der Anwohner beeinflußen können?

 

Die Bezirksversammlung hätte zu jeder Zeit gemäß § 27 BezVG ihre Befugnisse ausschöpfen können.

 


Petitum/Beschluss:

ohne

 


Anlage/n:

keine