Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 20-0113  

 
 
Betreff: Verkehrssicherheit im Redingskamp herstellen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Gemeinsamer Antrag
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raumes
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Stellingen Vorberatung
22.09.2014 
Konstituierende Sitzung des Regionalausschusses Stellingen beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Die Straße Redingskamp verläuft zwischen Lohkampstraße und Elbgaustraße. Sie ist als Wohnstraße/Tempo-30-Zone ausgewiesen und mit sogenannten eingebauten „Nasen“ verkehrsberuhigt. Besonders sensible Anlieger an der Straße sind die Stadtteilschule Eidelstedt, die Sportanlage des SV Eidelstedt und eine Kindertagesstätte der Kirche.

 

Seit Langem wird der Straßenzug von der Pinneberger Chaussee kommend, über Halstenbeker Weg, Zweigweg, Lohkampstraße, Redingskamp bis in die Elbgaustraße (und umgekehrt) benutzt, um den Eidelstedter Platz zu umfahren. Diese Verkehrsbeziehung besteht seit sehr vielen Jahren. Das Verkehrsaufkommen darin hat sich aber dramatisch erhöht, so dass im Redingskamp inzwischen ein ähnlich dichter Verkehr wie auf der Lohkampstraße (einer Vorfahrtsstraße mit Zeichen 306 – Vorfahrt – und einer Fußgängerampel sowie einem Fußgängerüberweg) herrscht. Das führt dazu, dass diese Verkehrsmengen in dem Redingskamp nur sehr zäh fließen, mit Staubildungen und Fahrten halbseitig auf dem Gehweg (zwischen Elbgaustraße und Heimstättenstraße). Als Ende Juli 2014 für die S 3 noch ein Schienenersatzverkehr mit Gelenkbussen eingerichtet wurde, der durch den Redingskamp fuhr, brach der Verkehr zeitweise völlig zusammen, sodass die Polizei gerufen wurde und einschreiten musste.

 

Bereits Ende 2010 war im Zusammenhang mit einer Baumaßnahme im Redingskamp in Höhe der Schulzuwegung für die Stadtteilschule Eidelstedt ein provisorischer Fußgängerüberweg (auch: Zebrastreifen) eingerichtet worden, um insbesondere den Schulkindern eine sichere Querung zu ermöglichen. Als dieser 2011 zurückgebaut wurde, gab es im Regionalausschuss Stellingen erste Diskussionen mit Vertretern der Straßenverkehrsbehörde über den Verbleib und die endgültige Anordnung des Zebrastreifens. Die Forderung nach einem neuen Fußgängerüberweg wurde mit Hinweis auf den Wohnstraßenbereich Zone 30 abgelehnt. Bei einer selbst durchgeführten Verkehrszählung wurde deutlich, dass die übliche Verkehrsbelastung für ein Wohngebiet deutlich überschritten wurde. Auch Hinweise auf bestehende Fußgängerüberwege in anderen Tempo-30-Zonen, wie z.B. im Baumacker, konnten die Straßenverkehrsbehörde nicht umstimmen.

 

Aufgrund des extrem hohen Verkehrsaufkommens und der drei sensiblen Anlieger (Kita, Schule und Sportverein) sehen wir die Verkehrssicherheit stark gefährdet und sehen den Bedarf von Querungshilfen.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

  1. Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde dafür einsetzen, dass ein Fußgängerüberweg am Redingskamp in Höhe des Nebeneinganges zur Stadtteilschule Eidelstedt und ein Fußgängerüberweg in Höhe Mählstraße angeordnet und baulich eingerichtet wird.
     
  2. Da aufgrund der beschriebenen Umstände die Verkehrssituation im Straßenzug Halstenbeker Weg, Zweigweg und Redingskamp nicht mehr als sicher zu bezeichnen ist, wird die Bezirksverwaltung aufgefordert, unter Beteiligung der Bürger eine Überplanung des Straßenzuges vorzunehmen.

 

 

 

Peter Schreiber und SPD-Fraktion

Philip Engler und GRÜNE-Fraktion

 

 


Anlage/n:

keine