Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 20-0455  

 
 
Betreff: Stand Wohnungsbau
Status:öffentlichDrucksache-Art:Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Fachamt Bauprüfung
Beratungsfolge:

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

05.12.2014

Lfd. Nr. 24 (20)

 

Kleine Anfrage nach § 24 BezVG des Mitglieds der Bezirksversammlung, Manuela Pagels (Fraktion DIE LINKE)

 

Stand Wohnungsbau

 

Die Kleine Anfrage wird wie folgt beantwortet:

 

 

Sachverhalt:

In den Berichten und den Veröffentlichungen hört man sehr unterschiedliche Zahlen zum Wohnungsneubau. Im Bezirk Eimsbüttel erwarten wir zudem einen hohen Verlust an Sozialwohnungen durch den  Auslauf der Bindung. Wo stehen wir im Bezirk?

Vor diesem Hintergrund stelle ich folgende Fragen:

 

  1. Wie viele Wohnungen wurden in den letzten vier Jahren gebaut? Bitte Anzahl, Zimmerzahl und Quadratmeter angeben, sowie Unterscheidung in 1. oder 2. Förderweg und freie Wohnungen.

 

Vom Fachamt Bauprüfung werden für Wohnungen Baugenehmigungen seit 2011 und Fertigstellungen für Genehmigungen, die seit 2011 erteilt wurden, statistisch erfasst. Informationen zu Wohnungsgrößen erfasst das Statistische Landesamt und zu öffentlich geförderten Wohnungen die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg).

                           

Jahr

Fertigstellungen

Anzahl der Wohnungen

Genehmigungen

Anzahl der Wohnungen

2010

-          (keine Daten erhoben)

-          (keine Daten erhoben)

2011

  35

  879

2012

216

1215

2013

453

1313

2014

Daten liegen noch nicht vor

  940 WE (Stand Ende Okt. 2014)

 

 

  1. Wie viele Wohnungen wurden an der Baustelle zuvor abgerissen? Wie groß ist der     Wohnungszuwachs tatsächlich?

 

Die Abrisszahlen sind nicht Bestandteil einer Baugenehmigung. Eine gesonderte Erhebung findet nicht statt.

 

  1. Wie viele geförderte Wohnungen, unterschieden in 1. und 2. Förderweg, wurden in den Bauanträgen vereinbart? Wie viele wurden tatsächlich umgesetzt?

 

Die Förderung von Wohnungen wird nicht in Baugenehmigungen geregelt, sondern von der IFB Hamburg bewilligt. Es handelt sich hierbei um zwei unterschiedliche Verfahren.

Es wurden im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren zwei städtebauliche Verträge über einen Anteil an öffentlich geförderten Wohnungen abgeschlossen. Einmal wurden 16 Wohnungen im 1. Förderweg vereinbart, diese wurden auch realisiert. Der zweite Vertrag wurde erst vor kurzem abgeschlossen, es geht um 5 Wohnungen im 2. Förderweg, hier gibt es noch keinen Baubeginn.

 


Petitum/Beschluss:

ohne

 


Anlage/n:

keine