Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 20-0609  

 
 
Betreff: Überplanung des Umsteigepunkts Elbgaustraße
Status:öffentlichDrucksache-Art:Gemeinsamer Antrag
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt
    Fachamt Management des öffentlichen Raumes
   Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Stellingen Vorberatung
30.03.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Stellingen beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Die S-Bahnstation Elbgaustraße samt der Bushaltestellen ist eine der meistfrequentierten Umsteigestationen (13. Stelle der Rangliste) in ganz Hamburg. Baulich befindet sie sich jedoch in einem desolaten Zustand, da sie seit den 60er-Jahren nicht modernisiert worden ist. So gibt es nach wie vor eine für Umsteiger, die von der S-Bahn auf die Busse Richtung Lurup wechseln oder umgekehrt, gefährliche Querung der Elbgaustraße, die auch nicht durch Schutzgitter zu unterbinden ist. Bis zum heutigen Tag verunglücken hier Fußgänger. Auch die vorhandene Fußgängerbrücke vom S-Bahnsteig über die Elbgaustraße schafft keine Abhilfe, da sie von einem Großteil der Menschen nicht angenommen wird. Zusätzlich haben bewegungseingeschränkte Personen das Problem, dass sie nach/vor Benutzung des Fahrstuhls, wenn sie die Busse Richtung Lurup erreichen müssen, einen erheblichen Umweg über die in östliche Richtung versetzte Fußgängerampel in Kauf nehmen müssen. Ein weiterer Haltepunkt der Busse ist nur nach einer längeren Wegstrecke zu erreichen, da er noch jenseits der Fußgängerampel liegt.

 

Der Vorplatz macht zudem einen schändlichen Eindruck. So gibt es ein von allen Seiten einsehbares gläsernes Pissoir nur für Männer, wo unmittelbar daneben ein Busstop ist und Fahrgäste aussteigen.

 

Dagegen sind Alternativen denkbar. So könnten alle Busse ihren Ein- und Ausstieg z.B. auf einem neuen „Busbahnhof“ südlich der Elbgaustraße erhalten. Alternativ könnten auf der Nordseite durch eine bauliche Veränderung (Schaffung einer Nebenfahrbahn mit Abgrenzung zur Hauptfahrbahn durch Schutzgitter) die gefährlichen Fußgängerquerungen nachhaltig unterbunden werden. Unterstützend sollte/müsste es dann auch einen barrierefreien Zugang von der Nordseite geben.

 


Petitum/Beschluss:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei den zuständigen Fachbehörden, der Hamburger Hochbahn und der S-Bahn, dafür einzusetzen, dass der Umsteigepunkt „Elbgaustraße“ einer grundsätzlichen Überplanung zugeführt wird, mit dem Ziel, eine zeitgemäße und sichere Umsteigemöglichkeit für die Fahrgäste zu schaffen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

 

 

 

Peter Schreiber, Dagmar Bahr und SPD-Fraktion

Philip Engler, Klaus-Dieter Hofmann und GRÜNE-Fraktion

 


Anlage/n:

keine