Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 20-1628  

 
 
Betreff: Situation religiöser und anderer Minderheiten in Eimsbütteler Flüchtlingsunterkünften
Status:öffentlichDrucksache-Art:Gemeinsamer Antrag
Federführend:D3 - Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit Beteiligt:Fachamt Sozialraummanagement
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Arbeit, Integration, Gleichstellung und Gesundheit Vorberatung
21.06.2016 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Integration, Gleichstellung und Gesundheit beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Mit den Drucksachen Nr. 20-1556 und 20-1582 liegen dem Ausschuss für Soziales, Arbeit, Integration, Gleichstellung und Gesundheit zwei Anträge zur Situation von Christen in Flüchtlingsunterkünften vor. Vor dem Hintergrund religiös motivierter Auseinandersetzungen und Übergriffe unter Geflüchteten in Erstaufnahmeeinrichtungen und Wohnunterkünften werden in diesen Anträgen unterschiedliche Handlungsansätze dargestellt, um religiöse bzw. auch weitere Minderheiten in diesen Einrichtungen besser zu schützen.

 

Um qualifiziert über die geforderten Maßnahmen beraten und abstimmen zu können, benötigt der Ausschuss jedoch weitere Informationen zur Situation religiöser und weiterer Minderheiten in den Eimsbütteler Flüchtlingsunterkünften, sowie zu bestehenden Konzepten und Maßnahmen für deren Schutz. Wünschenswert ist es ebenfalls Einschätzungen zur Situation von Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/oder Identität eine Minderheit darstellen, und von behinderten Geflüchteten zu bekommen.

 


Petitum/Beschluss:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, Vertreter der Träger von Erstaufnahmeeinrichtungen und Wohnunterkünften für Geflüchtete im Bezirk Eimsbüttel – fördern & wohnen, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter – in die nächste Sitzung des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Integration, Gleichstellung und Gesundheit einzuladen, um über die Situation von religiöser und weiterer Minderheiten in den Eimsbütteler Flüchtlingsunterkünften, sowie über bestehende Konzepte und Maßnahmen für deren Schutz zu berichten.

 

Die zuständigen MitarbeiterInnen der Bezirksverwaltung, insbesondere die Koordinatorin für die sozialräumlichen Integration von Flüchtlingsunterkünften und die Integration von Zuwanderern, mögen ebenfalls an der Sitzung teilnehmen und über ihre Erfahrungen zu dem Thema berichten.

 

Charlotte Nendza, Sabine Jansen und SPD-Fraktion

Ali Mir Agha, Falk Schmidt-Tobler und GRÜNE-Fraktion

 


Anlage/n:

keine