Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 20-3072  

 
 
Betreff: Kurzfristige Sicherung der gefährlichen Kreuzungen in Eimsbüttel
Status:öffentlichDrucksache-Art:Gemeinsamer Antrag
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raumes
Beratungsfolge:
Ausschuss für Verkehr Vorberatung
04.07.2018 
Sitzung des Ausschusses für Verkehr an Ausschuss überwiesen   
Hauptausschuss Entscheidung
19.07.2018 
Sitzung des Hauptausschusses geändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Mehrfach hat die Bezirksversammlung Eimsbüttel die Einführung von Tempo 30 im Eppendorfer Weg gefordert. Der tödliche Unfall an der Kreuzung mit der Osterstraße hat gezeigt, dass dies nicht die einzige Maßnahme bleiben darf, um Verkehrstote in unserem Bezirk zu verhindern. Insbesondere mit Blick auf LKW sind weitere Maßnahmen notwendig.

 

Auf Bundesebene sind Bundesrat und Bundestag gefragt, den Abbiegeassistent verbindlich zu machen. Vor Ort können Aufstellflächen eine kurzfristige Verbesserung der Sicherheitslage bieten. Aufstellflächen für den Radverkehr wurden im rot-grünen Koalitionsvertrag auf Senatsebene für Umbauten von Kreuzungen bereits festgelegt. Doch bis alle Kreuzungen komplett umgebaut sein werden, wird noch viel Zeit vergehen.

 

Daher sollten besonders gefährliche Kreuzungen auch für provisorische bauliche Maßnahmen in Betracht kommen. Wie gut dies funktioniert, zeigt sich zurzeit in der Caffamacherreihe. So sollen künftig vermehrt Aufstellflächen für Radfahrende an Kreuzungen und Haltelinien geschaffen werden. Diese sollen so angeordnet sein, dass die Radfahrenden vor dem motorisierten Verkehr stehen und damit deutlich besser sichtbar sind.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, für die bessere Sichtbarkeit von Radfahrenden im Straßenverkehr Aufstellflächen und Vorbeifahrstreifen an Kreuzungen und Einmündungen vor dem motorisierten Verkehr zu schaffen und ggf. die Abbiegeradien an die aktuellen Regelwerke anzupassen; dies auch, ohne die gesamte Kreuzung im Rahmen einer Grundinstandsetzung umzuplanen. Vorab wird der Bezirksamtsleiter ersucht, dafür Sorge zu tragen, dass die 20 gefährlichsten Bezirksstraßen-Kreuzungen im Bezirk Eimsbüttel ermittelt werden und geprüft wird, mit welchen provisorischen Maßnahmen an den jeweiligen Kreuzungen kurzfristig die Sicherheit, insbesondere für Radfahrer und Fußgänger, erhöht werden kann.

 

Das Ergebnis soll im nächsten Verkehrsausschuss vorgestellt werden.

 

 

Fabian Klabunde und GRÜNE-Fraktion

Koorosh Armi und SPD-Fraktion

Hans-Hinrich Brunckhorst und CDU-Fraktion

 


Anlage/n:

 

keine