Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 20-3233  

 
 
Betreff: Population von Stadt-Tauben in Eimsbüttel kontrollieren
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Entscheidung
25.10.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung geändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

In jeder Großstadt gibt es mit Stadttauben Probleme - auch in Hamburg. Die bisherigen Ansätze das Problem zu lösen sind ein Fütterungsverbot sowie Vergrämung von Tauben. Diese Ansätze sind aber nicht geeignet das Problem nachhaltig zu lösen, erhöhen jedoch das Tierleid. Viele Tauben werden verletzt durch Vergrämungsmittel aufgefunden oder sind schlicht verhungert. Eine echte Lösung des Problems kann nur die Verringerung der Taubenpopulation sein.

 

Dabei nnte der Bau von betreuten Taubenschlägen hilfreich sein. In vielen deutschen Städten wurden damit in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht (Augsburger Modell). Dabei werden die Taubenschwärme an den Taubenschlag gebunden, da sie hier artgerechtes Futter und Nistmöglichkeiten vorfinden. Das macht eine Populationskontrolle durch Austausch der Eier möglich.

 

Auf Betreiben des Hamburger Tierschutzvereins e.V. gibt es in Hamburg bereits zwei Taubenschläge im sogenannten 'Mäuseturm' am Hauptbahnhof und in der Böckmannstraße am Steindamm. Auch im Bezirk Altona befindet sich ein Taubenschlag in Vorbereitung.

 

Ob solche Maßnahmen auch in Bereichen Eimsbüttels wirkungsvoll sein können, um der Taubenproblematik dauerhaft Herr werden zu können, könnte durch Menschen dargestellt werden, die sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen.

 

 


Petitum:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, Mitglieder von Gandolfs Taubenfreunden Hamburg und des Hamburger Tierschutzvereins e.V. in eine der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Verbraucherschutz (GUWV) einzuladen, um über die Gesamtsituation in Eimsbüttel hinsichtlich Population, problematischer Örtlichkeiten

 

 

 

 

und den aktuellen Umgang mit den Tieren zu berichten. Darüber hinaus sollen diese über die Erfahrungen mit den betreuten Taubenschlägen berichten und dem Ausschuss erläutern, ob dies als pragmatische Lösung in Frage käme.

 

Zudem wird der Bezirksamtsleiter gebeten, im GUWV über die Taubenproblematik und mögliche Lösungsansätze für Hamburg und Eimsbüttel zu berichten und dabei insbesondere auf die Möglichkeiten zur Errichtung eines Taubenschlages im Bezirk Eimsbüttel einzugehen.

 

 

Niels Böttcher und CDU-Fraktion

 


Anlage/n:

keine