Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 21-0744  

 
 
Betreff: Verkehrsprobleme Bundesstraße
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung Ausschuss
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Entscheidung
27.02.2020 
Sitzung der Bezirksversammlung beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beratungsfolge

am

TOP

Drs. Nr.

Ergebnis

AM (Antrag von DIE LINKE)

05.02.2020

4.5.1

21-0557

Bei Enthaltung der FDP und gegen die Stimmen der AfD mehrheitlich und geändert angenommen.

 

Sachverhalt:

Seit Jahren versuchen die Anwohnenden der Bundesstraße, zwischen „Rentzelstraße“ und „An der Verbindungsbahn“, mit Polizei und Behörde, die Verkehrsprobleme ihrer Straße anzugehen. Einige Maßnahmen wurden ergriffen, andere Probleme bestehen leider weiterhin.

Das Verkehrsaufkommen in dem genannten Bereich nimmt stetig zu. Es gibt zu wenige Parkplätze und immer mehr Gäste fahren auf der Suche nach Parkplätzen durch Bundesstraße und Durchschnitt. Diese kennen die Gegebenheiten vor Ort nicht, was zu Gefahren besonders auch die für Kinder führt. Durch das weitverbreitete Parken in zweiter Reihe und direkt an Straßeneinmündungen wird die Gefahr noch verstärkt.

Vor dem dortigen Kindergarten wurde Tempo 30 für 50 m eingeführt, jedoch der Rest der Straße ist immer noch eine Rennstrecke. Auch werden die vorgeschriebenen 30 km/h nicht eingehalten. Zudem sind die 30 km/h - Schilder kaum zu erkennen.

An der Straße „Durchschnitt“ kommt es häufiger zu Beinahe-Unfällen, da einerseits Autofahrende häufig den vorgezogenen Fußweg übersehen und mit hoher Geschwindigkeit bis zur Einmündung der Bundesstraße vorfahren. Andererseits ist der Fußweg so gestaltet, dass die Straße nicht deutlich erkennbar ist und dadurch übersehen Radfahrende und zu Fuß Gehende nicht deutlich genug die Einmündung der Straße.

An der stadtauswärtsführenden Straße „An der Verbindungsbahn – Bundesstraße“, haben abbiegende Fahrzeuge teilweise den „Grünen Pfeil“ zum Abbiegen als auch eine Phase, in der sowohl zu Fuß Gehende die Straße queren, als auch Fahrzeuge abbiegen dürfen (orangenes Blinkzeichen vorhanden). Durch die unübersichtliche Kreuzung kommt es für zu Fuß Gehende zu Unsicherheiten, ob sie gesehen werden und die Fahrzeuge auch wirklich halten. Auf der anderen Seite verstehen nicht alle Autofahrende, dass es sich um einen „Abbieger“ handelt, bei dem Fußgänger zu bestimmten Phasen die Straße überqueren dürfen. Daher sollte das Abbiegen nur bei grünem Pfeil möglich sein und die Grünphase für zu Fuß Gehende verlängert werden.

Auf der Strecke der Bundesstraße zwischen Verbindungsbahn ist nicht genügend Platz zum Gehen und Fahrradfahren.

Radfahrende sollten die Straße und nicht den Bürgersteig benutzen. Laut Polizei ist dies kein offizieller Fahrradweg, auch wenn am Eingang zur Bundestraße/ Verbindungsbahn für 20 m ein Fahrradweg eingerichtet wurde. Es gibt nicht genügend sicheren Platz auf dem Bürgersteig, zumal die Radfahrenden oft mit hoher Geschwindigkeit, ohne Licht und direkt vor der Haustür fahren. Dies bedeutet eine gefährliche Situation für alle Anwohnende, die den Hauseingang verlassen.

Deshalb sollte die Bundesstraße auf dem Abschnitt „Rentzelstraße“ bis zur Ecke „An der Verbindungsbahn“ sicherer gemacht werden.

 

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Petitum:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der zuständigen Fachbehörde dafür einzusetzen, dass

 

-          die in Drs. 21-0299 geforderte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h mit dem Aufstellen von Dialogdisplays auf beiden Seiten zwischen Rentzelstraße und An der Verbindungsbahn unterstützt wird.

 

-          die Verkehrssicherheit an der Einmündung aus dem Durchschnitt in die Bundesstraße verbessert wird und hierzu Varianten mit den Anwohnerinnen und Anwohnern besprochen werden und die am meisten geeignete umzusetzen.

 

  • Änderung der Richtung der Einbahnstraße „Durchschnitt“ zwischen Bundesstraße und „An der Verbindungbahn“
  • Freilegen der Sichtdreiecke nahe der Fußgängerquerung
  • Markieren von sog. „Haifischzähnen“, zur Verdeutlichung der querenden Fußgänger
  • Anbringen des Verkehrszeichens „Fußgänger“ (VZ. 133), „Kinder“ (VZ. 136) oder „Radfahrer“ (VZ. 138)
  • Deutlichere Erhöhung der Gehwegaufpflasterung unter Wahrung der Barrierefreiheit

 

-          die Ampelschaltung am Knoten „An der Verbindungsbahn / Bundesstraße“ stadtauswärts so verändert wird, dass entweder zu Fuß Gehende oder Autofahrende Grün haben. Die Grünphase für zu Fuß Gehende soll außerdem verlängert werden. Im sleben Zuge soll das Ziel einer Grünen Welle für den Radverkehr entlang der Bezirksroute B weiter verfolgt werden (Drs. 21-0299).

 

-          geeignete Maßnahmen ergriffen werden, die ein Befahren der Gehwege auf beiden Seiten des Abschnitts „Rentzelstraße / An der Verbindungsbahn“ in Zukunft nicht mehr möglich machen.

 

 

 

 

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Anlage/n:

keine