Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 21-0815  

 
 
Betreff: Lokale Gesundheitszentren – Medizinische Versorgung und soziale Unterstützung bündeln
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung Ausschuss
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Entscheidung
27.02.2020 
Sitzung der Bezirksversammlung beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

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Sachverhalt:

Bisherige Beratungsfolge

am

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Drucksache

Ergebnis

Sozialraum (Antrag der SPD-Fraktion)

25.02.2020

7.1

21-0605

Empfehlung bei Stimmenenthaltung eines Fraktionsmitgliedes der CDU einstimmig

 

Zur besseren Unterstützung von Menschen mit sozialen und gesundheitlichen Problemen fördert der Hamburger Senat den Aufbau lokaler Gesundheitszentren. In bis zu sieben "Interdisziplinären Stadtteil-Gesundheitszentren" (ISGZ) sollen künftig medizinische Versorgung und soziale Unterstützung gebündelt werden, um unabhängig von Einkommen oder Wohnort allen Menschen eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung bieten zu können. Seit 1. Januar können sich gemeinnützige Träger um die Förderung von 100.000 Euro jährlich bewerben.

 

Es handelt sich dabei um eine begrüßenswerte Initiative - insbesondere im Hinblick auf das Ziel, auch in der Gesundheitsversorgung in allen Quartieren gleichwertige Chancen und Lebensverhältnisse herzustellen. Im Bezirk Eimsbüttel bietet sich der Aufbau eines ISGZ vor allem in den Stadtteilen Schnelsen und Eidelstedt an, in denen der Bedarf am größten ist.

 

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Petitum:

Die Bezirksversammlung begrüßt das Vorhaben, im Bezirk Eimsbüttel ein Interdisziplinäres Stadtteil-Gesundheitszentrum einzurichten. Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der zuständigen Fachbehörde für ein ISGZ insbesondere in Schnelsen oder Eidelstedt einzusetzen. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, bekannte Träger in allen Stadtteilen über die Förderung zu informieren, um bei der Vergabe der Mittel in Absprache mit den angrenzenden Bezirken und der Gesundheitsbehörde eine möglichst breite Auswahl an möglichen Trägern zu gewährleisten.

 

Um die Möglichkeiten einer Realisierung zu erhöhen, wird darüber hinaus der Bezirksamtsleiter gebeten, die der Verwaltung bekannten gemeinnützigen Träger in den genannten Stadtteilen zu kontaktieren und gegebenenfalls über die Fördermöglichkeiten zu informieren.

 

 

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Anlage/n:

keine