Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 21-1058  

 
 
Betreff: Umbau Waterloostraße als Teil der Veloroute 13 (Änderungsvorschlag zu Drs. 21-1026)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Kerngebietsausschuss Vorberatung
08.06.2020 
Sitzung des Kerngebietsausschusses an Ausschuss überwiesen   
Bezirksversammlung Vorberatung
18.06.2020 
Sitzung der Bezirksversammlung (Vertreten durch den Hauptausschuss) abgelehnt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

Das Petitum der Drucksache 21-1026 soll wie folgt geändert werden:

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Petitum/Beschluss:

Der Kerngebietsausschuss begrüßt die der Erstverschickung zu Grunde liegenden Planungsziele, im Bereich der Waterloostraße eine bessere Mobilität für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen insbesondere durch die Einrichtung einer Fahrradstraße zu schaffen, grundsätzlich. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird aufgefordert, bei den zuständigen Fachbehörden auf folgende ergänzende Maßnahmen hinzuwirken:

 

  1. Sperrung der Waterloostraße für den KFZ-Durchgangsverkehr zwischen Waterloohain und Heinrichstraße
  2. Durchgehende Anordnung von Längsparken auf der nördlichen Straßenseite
  3. Ausweisung zusätzlicher Liefer- und Ladezonen (sog. Serviceparkplätzen)
  4. Stärkung der Baumstandorte durch Vergrößerung der bestehenden Baumscheiben; Prüfung von baulichen Maßnahmen zum Schutze der Baumscheiben vor Überfahrten sowohl zum Schutz der betreffenden Bäume, als auch zum allgemeinen Vegetationsschutz im Wurzelbereich der Bäume (z.B. durch niedrige Begrenzungsstangen, sog. Tiergartengitter).
  5. Im Zuge der Baumaßnahme eine gleichzeitige Schaffung einer Alternative für die Rosa Müllsackentsorgung durch Unterflursysteme oder Müllboxen
  6. Vorstellung der durch die oben genannten Punkte erweiterten Planung in einer „Vor-Ort-Veranstaltung“
  7. Durchführung einer Bürgerbeteiligung für die Gestaltung der auf der nördlichen Seite entstehenden Nebenflächen im Besonderen unter den Aspekten Fahrradabstellmöglichkeiten, Stadtmöblierung und Stadtgrün. Ziel ist eine Gestaltung, die aus Sicht der Bürger*innen die Aufenthaltsqualität fördert und der Nachbarschaft Raum für Begegnungen bietet. Auf diese Weise soll der Zusammenhalt im Quartier gestärkt und eine unkommerzielle Nutzung des öffentlichen Raums gefördert werden. Die Ergebnisse der Beteiligung sollen im Kerngebietsausschuss (KGA) vorgestellt werden.

 

Moritz Altner und SPD-Fraktion

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n:

keine