Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 21-1060  

 
 
Betreff: Vorschläge für Benennung des neuen Schnelsener Quartiersplatzes und der Park-anlage auf dem A7-Deckel aus der Öffentlichkeit einholen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung Ausschuss
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Entscheidung
18.06.2020 
Sitzung der Bezirksversammlung (Vertreten durch den Hauptausschuss) beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

Bisherige Beratungsfolge

am

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Drucksache

Ergebnis

RaLoNiS (Gemeinsamer Antrag der GRÜNE-Fraktion und CDU-Fraktion) 

08.06.2020

19.10

21-1031

Empfehlung einstimmig

 

Auf dem A7-Deckel in Schnelsen entsteht derzeit eine neue grüne Mitte. Die jahrzehntelange Trennung des Stadtteils wird durch den Deckel sowie eine gelungene Freiraum-Gestaltung auf-gehoben und den Menschen in der Umgebung wird eine neue Naherholungsmöglichkeit gegeben. Auf der Homepage heißt es passend: Es „entsteht ein weitläufiger Park, der die angrenzenden Quartiere wieder miteinander verbindet. Das Konzept sieht ein Zusammenspiel von drei unterschiedlichen Freiraumnutzungen vor: Eine Esplanade als Rad- und Fußwegeverbindung, eine offene Parkwiese und in die Anlage integrierte Kleingartenparzellen.“

„Zur Frohmestraße öffnet sich die Parkanlage mit einem Quartiersplatz, der mit Bäumen bepflanzt wird und dem Stadtteil für verschiedene Nutzungen zur Verfügung steht. Südlich des Quartiers-platzes schließt sich die große Wiese an, die zum Verweilen einlädt und Platz zum Erholen und Spielen bietet. Nördlich der Heidlohstraße werden einige Bäume auf der Wiese gepflanzt, die an heißen Sommertagen Schatten spenden.“

Bislang haben weder der Quartiersplatz noch die Parkanlage Namen. § 20 des Hamburgischen Wegegesetzes sieht vor, dass öffentliche Wege vom Senat benannt werden. In den Bestimmungen über die Benennung von Verkehrsflächen in der Fassung vom 28. Februar 2005 (MittVw 2005 Seite 40) regelte der Senat das Verfahren, insbesondere die Mitwirkungsrechte der Bezirks-versammlungen und Regionalausschüsse (früher Ortsausschüsse) bei den Vorschlägen für Neubenennungen.

In den Benennungs-Bestimmungen heißt es: „3. Bei Benennungsvorschlägen sind daher zunächst Ereignisse und Persönlichkeiten der Orts- und Stadtgeschichte sowie überlieferte Gelände-bezeichnungen (Flurnamen) zu berücksichtigen.“ Die einschlägige Homepage „Benennung von Verkehrsflächen in Hamburg“ erläutert hierzu: „Dabei können auch Vorschläge aus der Öffentlichkeit eine Rolle spielen.“

Ein öffentliches Verfahren ist vor einigen Jahren bei der Benennung einer Straße und Grünfläche in Lokstedt auf sehr großes Interesse gestoßen und hat zahlreiche gelungene Vorschläge und Diskussionen hervorgebracht.

 

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Petitum/Beschluss:

Die zuständigen Behörden werden gebeten,

1)                 für die Benennung des oben genannten Quartierplatzes und der Parkanlage Vorschläge aus der Öffentlichkeit einzuholen und

2)                 hierfür insbesondere geeignete Institutionen des Stadtteils einzubinden, bspw. die nahen Schulen, das Freizeitzentrum Schnelsen, den lokalen Geschichtsverein Forum Kollau und das Niendorfer Wochenblatt.

 

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Anlage/n:

keine