Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - 21-1339  

 
 
Betreff: Zukunft der Grelckstraße
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raumes
Beratungsfolge:
Hauptausschuss Entscheidung
15.10.2020 
Sitzung des Hauptausschusses abgelehnt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

Die Zukunft der Grelckstraße als möglichst attraktives Zentrum des Stadtteils steht in Lokstedt seit vielen Jahren im Fokus. Nach intensiven Diskussionen im Stadtteil sowie an dem im Jahr 2019 auf Beschluss der Bezirksversammlung eingerichteten Runden Tisch soll nun ein weiterer Schritt unternommen werden, die Attraktivität der Grelckstraße unter Berücksichtigung der Interessen von Anwohnerschaft und Gewerbe zu steigern. Dazu hat die Bezirksversammlung beschlossen, im Bereich der Grelckstraße bauliche Maßnahmen und Veränderungen des Verkehrsflusses insbesondere zur Verbesserung des Fußverkehrs sowie des nichtmotorisierten Verkehrs zu erproben.

 

Erfreulich ist, dass im Zuge dieses Verkehrsversuchs in der ersten Phase auch eine Einbahnstraßenregelung erprobt werden wird, um durch eine Neuverteilung des Straßenraums zu einer verbesserten Aufenthaltsqualität beizutragen. Ein so aufwendiges Verfahren bedarf zudem einer umfassenden Bürgerbeteiligung, um eine möglichst hohe Akzeptanz bei den von den Veränderungen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zu erreichen. Das federführende Bezirksamt schätzt die Gesamtkosten der Versuchsanordnungen auf bis zu ca. 190.000 Euro.

 

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Petitum/Beschluss:

 

  1. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die zuständige Behörde für Verkehr und Mobilitätswende um eine Prüfung zu ersuchen, inwieweit eine Finanzierung des geplanten Verkehrsversuchs Grelckstraße aus Mitteln der Freien und Hansestadt bzw. aus Bundesmitteln möglich ist.

 

  1. Darüber hinaus wird die Behörde für Inneres und Sport um Prüfung gebeten, inwieweit die Rücknahme der am 28. April 2020 in Kraft getretenen Änderungen der StVO bzw. die wieder geltenden alten Regeln sowie eine mögliche erneute Revision der StVO dem Verkehrsversuch in der geplanten Form im Wege stehen bzw. ggf. eine Änderung notwendig machen würden.

 

  1. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, unabhängig von der Gesamtumsetzung die betroffenen Bürgerinnen und Bürger über Umfang und Zeitplan der Maßnahmen zu informieren.

 

  1. Die Ergebnisse sollen im Regionalausschuss vorgestellt werden.

 

 

Ernst Christian Schütt und SPD-Fraktion

 

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Anlage/n:

 

keine