Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - [ID2365]/XVII  

 
 
Betreff: Pilotprojekt: Fitnesspark für ältere Menschen ("Seniorenspielplatz") in Eimsbüttel
Drs. 3581/XVII – Antrag der CDU-Fraktion -
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:D4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung
28.06.2007 
Sitzung der Bezirksversammlung an Ausschuss überwiesen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Eimsbüttel

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr.

              14.06.2007


 

Antrag

der CDU-Fraktion

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

28.06.2007

16

 


!Titel!


Pilotprojekt: Fitnesspark für ältere Menschen („Seniorenspielplatz“) in Eimsbüttel

Drs. 3581/XVII – Antrag der CDU-Fraktion -


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


In Fernost gehören sie bereits zum  Alltag, aber auch in Spanien sind in ca. 40 Parks Geräte für Erwachsene installiert worden und werden von der Zielgruppe mit Begeisterung angenommen. Auf Seniorenspielplätzen finden sich neben Fitnessgeräten z.B. auch Riesenschachspiele und altersgerechte Schaukeln.

Im Berliner Preußenpark wurde im Mai 2007 ein Fitnesspark mit entsprechenden Geräten eröffnet. Menschen über 16 Jahre können dort spontan und in „Alltagskleidung“ Sport treiben.

Körperliche Bewegung ist für Menschen jeden Alters wichtig. So kann körperliche Aktivität im Alter die motorischen Fähigkeiten erhalten und auch den Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit verringern. Außerdem ist sie ein Mittel der häufig zu beobachtenden Vereinsamung im Alter entgegen zu wirken.

In Anlehnung an das Projekt „Freiraum und Mobilität für ältere Menschen in Hamburg“  der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, soll im Bezirk Eimsbüttel der Versuch unternommen werden mit einem so genannten „Seniorenspielplatz“ ein altersgerechtes Angebot im öffentlichen Raum zu schaffen. Ein Fitnesspark mit speziell für ältere Menschen geeigneten Spiel- und Turngeräten, die z.B. zur Verbesserung der Motorik beitragen, werden neue Möglichkeiten geschaffen spontan Sport zu treiben.

Die Anlage sollte nach Möglichkeit in direkter Nähe zu einem Kinderspielplatz sein. So dass Eltern und Großeltern die Möglichkeit geboten wird nicht nur auf der Bank zu sitzen, sondern sich gemeinsam mit den Kindern zu bewegen. So kann man den Generationskonflikt ein bisschen abbauen oder vermeiden.

Zu prüfen wäre, ob hierfür die Parkanlage am Rahweg geeignet wäre. Neben Spielplätzen und einer Hundeauslauffläche führt hier auch die eine Route der ausgewiesenen Spazier- und Wanderwege für Jung und Alt entlang.

Neben Fitnessgeräten sollen Flächen für Boule und Sitzgelegenheiten zum Kartenspielen geschaffen werden.

In Zusammenarbeit mit den ansässigen Sportvereinen, die den „Spielplatz“ in sportliche Aktivitäten für ältere Menschen einbinden (z.B. Treffpunkt für  Walking-Gruppen), kann Skepsis und Zurückhaltung gegenüber dem Projekt entgegenwirken.

Der Seniorenbeirat und in der Nähe befindliche Seniorenheime sollen in die Planung eingebunden werden.

 


 

Beschlussvorschlag

 


Der  Bezirksamtsleiter wird gebeten, bei dem Fachamt Management des öffentlichen Raumes darauf hinzuwirken, Mittel für die Neueinrichtung eines ‚Seniorenspielplatzes’ bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einzuwerben und den Einsatz von Bezirksmitteln zu prüfen. Außerdem soll durch das Fachamt MR geprüft werden, ob die Fläche in der Parkanlage am Rahweg für dieses Projekt geeignet ist.

 

 

gez. Wolfgang Böttcher und Fraktion


 

 

             


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen