Bezirksversammlung Eimsbüttel

Drucksache - [ID2406]/XVII  

 
 
Betreff: Hamburger Suizidbericht fortschreiben
Drs. 3482/XVII – BV-Beschluss vom 26.04.2007
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage der/des Vorsitzenden
Federführend:D1 - Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung
28.06.2007 
Sitzung der Bezirksversammlung zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Eimsbüttel

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr.

              26.06.2007


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

28.06.2007

5.5

 


!Titel!


Hamburger Suizidbericht fortschreiben

Drs. 3482/XVII – BV-Beschluss vom 26.04.2007


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz nimmt zu dem o.g. Beschluss wie folgt Stellung:

 

Entwicklungsverläufe zu vollzogenen Suiziden lassen sich an Hand der Zahlen der Todesursachenstatistik des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein (Statistikamt Nord) verfolgen.

Für den angesprochenen Suizidbericht standen der Behörde einmalig Daten aus einer Dissertation am Institut für Rechtsmedizin aufgrund ausgewerteter Polizeiakten zur Verfügung. Hierüber ergaben sich Erkenntnisse zu Ursachen und Motiven von Suizidenten, die weitere Aufschlüsse für gezielte Präventionsarbeit ermöglichten. Diese Präventionsarbeit ist weiterhin ein Schwerpunkt des Therapiezentrums für Suizidgefährdete am Universitätsklinikum Eppendorf.

Eine formale Fortschreibung des Hamburger Suizidberichtes ist daher nicht geplant.

Die derzeitige Konzeption der Gesundheitsberichterstattung orientiert sich schwerpunktmäßig an den altersbezogenen Lebensphasen der Menschen. Im Anschluss an die Veröffentlichung des Berichtes "Kindergesundheit in Hamburg" sollen Berichte zu den Themen "Gesundheit rund um die Geburt" und zur "Gesundheit älterer und alter Menschen" veröffentlicht werden.

 


 

Beschlussvorschlag

 


Um Kenntnisnahme wirtd gebeten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drs. 3482/XVII

 

Hamburger Suizidbericht fortschreiben

 

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten,

gegenüber der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der Erstellung des neuen Gesundheitsberichtes die im Rahmen des Hamburger Suizidberichtes 2005 erfassten Daten fortgeschrieben und veröffentlicht werden, so nicht in Kürze die Herausgabe eines neuen Hamburger Suizidberichtes geplant ist.

 

 

Begründung:

 

Der Ausschuss für Grün, Umwelt und Gesundheit hält die durch die Fachbehörde im Jahr 2005 vorgelegten Daten für eine probate, informative Grundlage, die zu weiteren Verbesserungen der Reduzierungen von Selbsttötungen wertvolle Informationen enthält.

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen